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Netzwechsel: eteleon migriert WinSIM-Kunden ins Vodafone-Netz

Neue SIM-Karten werden derzeit an die Nutzer verschickt
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WinSIM-LogoWinSIM-Nutzer werden derzeit
vom Telekom- ins Vodafone-Netz migriert
Die Münchener Drillisch-Tochter eteleon hat damit begonnen, nun auch noch die letzten im Telekom-Netz verbliebenen Mobilfunk-Nutzer umzustellen. Kunden der eteleon-Marke WinSIM erhalten derzeit eine entsprechende E-Mail-Benach­richtigung, die - Drillisch-typisch - nicht einen Netzwechsel, sondern die Zusendung einer "modernen" SIM-Karte mit mehr Speicherplatz ankündigt.

Zwangs-Migration ins Vodafone-Netz

"In Kürze erhalten Sie Ihre neue '2-in-1-SIM-Karte'. Diese moderne Karte ist in allen aktuell verfügbaren Handys und Tablet-PCs einsetzbar, also z.B. in iPhones und iPads, aber auch in allen herkömmlichen Endgeräten. Außerdem hat diese Karte einen erweiterten Speicher, auf dem Sie noch mehr Telefonnummern und E-Mail-Adressen ablegen können", schreibt eteleon den WinSIM-Kunden. Die neue SIM-Karte werde "kostenlos zusammen mit weiteren Informationen hierzu in den nächsten Tagen per Post zugeschickt", heißt es.

teltarif-Informationen zufolge werden die betroffenen Kunden diesmal nicht ins Netz des Münchener Mobilfunkers o2, sondern ins Vodafone-Netz migriert. Die Rufnummer wird entsprechend portiert und bleibt daher unverändert.

Temporärer 25-Prozent-Rabatt, dauerhaft 10 MB gratis

Im Zuge der Umstellung erhalten auch WinSIM-Nutzer einen Rabatt in Höhe von 25 Prozent auf innerdeutsche Telefonate, SMS, MMS sowie die Datennutzung. Dieser Rabatt ist bis 30. Juni befristet. "Sie zahlen im Aktionszeitraum für die rabattierten Leistungen z.B. nur noch 6,75 Cent pro Minute und SMS in alle deutschen Netze", wirbt eteleon. Zudem erhalten Betroffene (dauerhaft) jeden Monat 10 MB kostenfreies Datenvolumen. Die Folgenutzung wird gemäß der bisherigen Preisliste mit 49 Cent pro MB berechnet.

simply und maXXim: Weiterhin Ungewissheit über die Zukunft

Derzeit weiter unklar ist die Situation von simply- und maXXim-Kunden, die der Umstellung der Allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) widersprochen haben. Wie berichtet, hatte Drillisch den Kunden zunächst neue AGB zukommen lassen, um diese im Anschluss rechtlich einwandfrei in ein anderes Netz - und hier mehrheitlich in das Netz von o2 - migrieren zu können.

Kunden, die der AGB-Änderung widersprochen haben, können derzeit weiterhin im Telekom-Netz telefonieren. Uns vorliegenden Insider-Informationen zufolge wird dies jedoch nicht dauerhaft so bleiben: Zunächst soll den "Widersprechern" ein Wechsel ins Vodafone-Netz schmackhaft gemacht werden, verweigern sie sich auch diesem, droht dann die fristgemäße Kündigung.

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