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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2012 |
Auch Österreich fordert die "Digitale Dividende"13.06.2009
17:39 Mobilfunker wollen Funkfrequenzen für Internet nutzen
Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich ist eine Diskussion
über die "Digitale Dividende", also das
Internet auf Funkfrequenzen, im Gange.
Und in der Alpenrepublik sei das in den
letzten Wochen ausgebrochene "Match längst nicht entschieden", so
Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der österreichischen
Regulierungsbehörde RTR für den TV- und
Radiobereich, in einem Interview mit
Futurezone, dem
Telekommunikationsportal des Österreichischen Rundfunks (ORF). Konkret geht es um
den obersten Bereich des TV-Frequenzbandes zwischen 790 und 862 MHz. Dass dieses
Spektrum ab 2015 "co-primär" an TV und Mobilfunker vergeben werden könne,
bedeute nicht, "dass es definitiv zu den Telekoms wandert", sagte
Grinschgl. Hier gebe es eine ganze Anzahl von Problemen, für die es
"aus heutiger Sicht keine Lösung" gebe.
Ideal für die Inhouse-VersorgungSein Gegenpart Georg Serentschy, bei der RTR in ranggleicher Position für den Telekommunikations-Bereich zuständig, hatte sich hingegen laut Futurezone in der vergangenen Woche für die Zuteilung dieses Frequenzbandes an die Mobilfunker ausgesprochen. Für die Mobilfunker seien die fraglichen Bänder sehr gut geeignet. Zum einen sind sie ganz nahe am 900 MHz-Band von GSM, das heißt, man könne die bestehenden GSM-Masten nutzen, um dort UMTS oder den Nachfolgedatendienst LTE zu senden. Zum anderen haben Funksignale eine wesentlich bessere "Gebäudepenetration" als im UMTS-Bereich (um 2 100 MHz), weil die Radiowellen deutlich weniger stark von Gebäudefronten aus Stahlbeton und metallbedampften Fenstern reflektiert werden. Die Bundesregierung hatte Anfang März eine "Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung" beschlossen, die das Spektrum zwischen 790 und 862 MHz den drahtlosen Breitbanddiensten widmet. Seitdem fordert auch die österreichische Mobilfunkindustrie diesen Frequenzbereich, zumal die terrestrischen TV-Kanäle seit ihrer Digitalisierung nun weit weniger Platz im Spektrum benötigten. Anzeige:
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