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Analogabschaltung: Letzte Chance zur Umrüstung auf Digital-TV28.04.2012
09:59 Keine Lieferengpässe bei digitalem Empfangsequipment
Von Michael Fuhr
Wer seine alte analoge Satellitenanlage noch immer nicht auf Digitalempfang umgerüstet hat, muss sich beeilen: Dieses Wochenende und der kommende Montag, 30. April, sind die letzten Möglichkeiten die bestehende Anlage rechtzeitig aufzurüsten. Obwohl die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender seit Monaten auf die Analogabschaltung auf dem Satelliten Astra in der Nacht zum 1. Mai hinweisen, haben noch längst nicht alle Bundesbürger den alten analogen Satellitenreceiver durch digitales Empfangsequipment ausgetauscht.
Vor allem in den Wohnungen älterer Mitbürger, aber auch in Hotels oder über Mehrteilnehmeranlagen wird oft immer noch analog geschaut, wie teltarif.de bei Stichproben feststellte. Besonders ältere Bewohner sind mit der Umrüstung offenbar überfordert, beziehungsweise verstehen gar nicht, was dort überhaupt in der Nacht zum 1. Mai geschieht. Haben Sie ältere Nachbarn oder Verwandte, sollten Sie zur Hilfe eilen und nachprüfen, ob sie schon digital fernsehen. Wir von teltarif.de haben bereits die Möglichkeiten zur Digitalumrüstung aufgezählt, aber auch darauf hingewiesen was zu tun ist, wenn Sie das Fernsehen über eine Mehrteilnehnmeranlage beziehen. Auch online noch rechtzeitiger Kauf möglich
In Einzelfällen gibt es jedoch Wartezeiten, falls Kunden die Umrüstung nicht selbt, sondern durch Fachhändler vornehmen lassen wollen. Hier sind die Termine zum Teil bis weit nach dem 1. Mai ausgebucht, außerdem erfuhren wir von vereinzelten Lieferschwierigkeiten bei Multischaltern, sollte es sich um eine Mehrteilnehmeranlage handeln. Damit der Fernseher am 1. Mai nicht schwarz bleibt, haben wir einen Notfallplan aufgestellt und in diesem Artikel beschrieben, welche kurzfristigen Alternativen es zum Sat-Empfang gibt. Mieter müssen Umrüstung zum größten Teil selbst zahlenDer Deutsche Mieterbund macht im übrigen darauf aufmerksam, dass Mieter für die eigenen Fernsehgeräte und Satelliten-Anlagen verantwortlich sind und die Kosten der Umrüstung selbst tragen müssen. Vermieter müssen nur aktiv werden, wenn die Signale über eine Gemeinschaftsanlage ins Haus kommen. In einigen Fällen müssen Haus- und Wohnungsbesitzer neue Satellitenanlagen installieren und veraltete Kabel austauschen. Strittig sei laut Mieterbund, ob das so entstandene größere Programmangebot als Modernisierung gilt. In diesem Fall müssten sich auch die Mieter an den Kosten beteiligen. Erwartungsgemäß hat die Analogabschaltung via Satellit zu einem Absatz-Boom bei Digitalempfängern geführt. In Summe wurden laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Deutschland in den ersten drei Monaten 2012 2,62 Millionen Empfangseinheiten für digitales Satellitenfernsehen gekauft. Das entspricht einem Wachstum von fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1. Quartal 2011: 1,47 Mio.). Weitere Meldungen zum Thema Fernsehen
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