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DFL startet Ausschreibung der Bundesligarechte

Die DFL hat die Ausschreibung der Medienrechte für die Spielzeiten 2017/18 bis 2020/21 gestartet. In zwei Paketen können interessierte Firmen Übertragungsrechte für Video- und Radioberichterstattung erwerben.
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Die DFL hat die Ausschreibung der Übertragungsrechte für die Saissons 2017/18 bis 2020/21 gestartet.Die DFL hat die Ausschreibung der Übertragungsrechte für die Spielzeiten 2017/18 bis 2020/21 gestartet. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat heute die Ausschreibung der nationalen Fernsehrechte für die Spielzeiten 2017/18 bis 2020/21 gestartet. Betroffene Fußball-Angebote sind die Bundesliga, die 2. Bundesliga und der Supercup. Interessierte Unternehmen können sich bei der DFL anmelden und erhalten dann die nötigen Unterlagen. Die finale Struktur der Rechtepakete werde bekannt gegeben, sobald das Bundeskartellamt "seine Prüfung des der Ausschreibung zugrundeliegenden Vermarktungsmodells abgeschlossen" habe, so die DFL in einer Pressemitteilung.

Zwei Rechtepakete in der Ausschreibung

Zwei Rechtepakete schreibt die DFL aus: Eines beinhaltet audiovisuelle Übertragungsrechte. Darin sind sowohl Live-Rechte als auch die zeitversetzte Verwertung enthalten. Als Verbreitungsweg der Inhalte nennt die DFL hier Satellit, Terrestrik, Kabel/IPTV, Web und Mobile. Für die Audio-Berichterstattung gibt es das zweite Rechtepaket. Mit diesem werden die Radiorechte geregelt. Hier geht es vor allem um das klassische Radio und das (mobile) Web.

Einen genauen Zeitplan für die Ausschreibung nennt die DFL noch nicht. Interessierte Unternehmen können sich auf einer Webseite via PDF-Formular registrieren. Danach erhalten die Firmen einen Procedure Letter, der den weiteren Zeitplan sowie die Verfahrensregeln enthält.

Kartellamt soll Bedenken haben

Im Vorfeld der Ausschreibungen war bekannt geworden, dass das Kartellamt an einigen Stellen Rücksprache-Bedarf mit der DFL sah. Die Behörde soll beispielsweise gefordert haben, dass bei Rechtepaketen stets mindestens zwei Bieter erfolgreich sein müssen. Dies berichtete unter anderem die FAZ im Januar. Das hätte vor allem für Sky Folgen: Der Pay-TV-Sender müsste sich dann die Liverechte mit einem Konkurrenten teilen. Es ist jedoch nicht bekannt, ob das Kartellamt auf diese Regelung besteht.

In puncto Spielplan könnte es mit der Neuausschreibung auch in der Bundesliga zu Montagsspielen kommen. Dies berichtete unter anderem die Rheinische Post (Online). Dennoch werde rund die Hälfte der Spiele weiterhin am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr beginnen.

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