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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Digital Radio: Deutschlandradio kämpft um Radio in CD-Qualität29.09.2009
15:36 Nationaler Rundfunk muss zum Jahresende DAB-Sendungen aufgebenInhaltsverzeichnis:1. Deutschlandradio kämpft um Digitalradio-Zukunft2. KEF friert Gelder ein: Abschaltung ist die logische Folge
Mitte der 90er Jahre starteten in Deutschland die ersten Pilotprojekte für das terrestrische
Digital Radio (DAB). Bis vor wenigen
Jahren noch sehr teure Empfangsgeräte und ein im Vergleich zum benachbarten Ausland wenig
attraktives Programmangebot sorgten dafür, dass sich das digitale Radio im Gegensatz zum
terrestrischen Digitalfernsehen DVB-T kaum durchgesetzt hat. Eine
vor allem in geschlossenen Räumen nur mäßige Empfangsqualität tat ein Übriges dafür, dass bis
heute nur eine geringe Anzahl vone Empfangsgeräte verkauft wurden.
nächste Seite: KEF friert Gelder ein: Abschaltung ist die logische Folge
Für einige Programmanbieter war und ist DAB allerdings die einzige Möglichkeit, um das gewünschte Sendegebiet in technisch akzeptabler Qualität zu versorgen. Der analoge UKW-Bereich ist schon heute vor allem in den Ballungszentren überlastet. Frequenzen für neue Programme sind kaum noch verfügbar - und wenn, dann nur mit sehr kleiner Sendeleistung, so dass die technische Reichweite stark eingeschränkt ist. Kaum noch freie Frequenzen für neue Programme
Für den Kölner Deutschlandfunk gab es auf der Genfer Wellenkonferenz 1984 Frequenzen weitgehend nur entlang der damaligen Bundesgrenze. In den neuen Bundesländern stehen weitgehend die früheren Frequenzen der Stimme der "DDR" zur Verfügung. Für eine bundesweite Versorgung mit Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur ist das naturgemäß zu wenig. Zwar sind die Programme auch auf Lang-, Mittel- und Kurzwelle zu empfangen - allerdings in einer technisch nicht mehr zeitgemäßen Qualität. Deutschlandradio über DAB fast flächendeckend in guter Qualität
Kein Wunder, dass insbesondere das Deutschlandradio auch auf eine Verbreitung über Digital Radio
gesetzt hatte. So sind die Programme fast überall in Deutschland in gleichbleibender guter Qualität
mobil zu empfangen. Der stationäre Empfang kann ebenfalls verbessert werden, wenn die inzwischen
genehmigten Erhöhungen der Sendeleistungen sukzessive umgesetzt werden, so dass die Wellen auch
ihren Weg hinter Häusermauern nehmen.
Die ARD-Anstalten - inklusive Deutschlandradio - haben sich indes auch auf einen Neustart des Digitalen Radios geeignet. Ein neuer Übertragungsstandard, mehr Programm-Angebote und preiswerte Empfänger sollen für den seit Jahren erhofften Durchbruch sorgen. Doch die privaten Programmanbieter ziehen nicht mit und setzen weiter auf ihre analogen UKW-Sendungen sowie bei der Digitalisierung auf Internetradio. Zwar ist es zu begrüßen, dass sowohl öffentlich-rechtliche, als auch private Sender inzwischen via Internet zusätzliche Programme verbreiten. Ein Ersatz für das auch mobil nutzbare terrestrische Digital Radio kann ein Webstream allerdings kaum sein. Der Ausbau der UMTS-Mobilfunknetze reicht derzeit nämlich für den Webradio-Empfang im Auto außerhalb der Ballungsgebiete nicht aus. EDGE, eine für den mobilen Internetradio-Empfang mögliche Alternative, gibt es lediglich bei T-Mobile flächendeckend und die GPRS-Performance reicht für Audio-Streaming nicht aus.
Welchen Mehrwert das digitale Radio bietet und inwieweit sich dadurch Kosten einsparen lassen, lesen
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