Besseres Image

Marken-Image: Die Deutsche Telekom ist (fast) wieder beliebt

Telekom-Image hat sich vor allem bei Jüngeren deutlich verbessert
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Die Deutsche Telekom ist (fast) wieder in - zumindest, was das Image ihrer Marke angeht. Das berichtet die WirtschaftsWoche (WiWo) unter Berufung auf den BrandIndex des Markt­forschungs­unternehmens YouGov. Demnach lag das Image der Deutschen Telekom nach Daten- und Überwachungsaffäre im Jahr 2010 bei einem (Tiefst-) Wert von -15. Doch seit 2011 geht der Trend wieder deutlich nach oben, aktuell hat das Image der Marke sogar knapp den positiven Bereich erklommen.

Image-Verbesserung durch neue Technologien

Telekom-LogoDas Image der Deutschen Telekom
befindet sich derzeit wieder im Aufwind
Dem Bericht zufolge kann die Telekom imagetechnisch mit einer starken Infrastruktur wie Glasfaser­anschlüssen (Fibre to the Home - FTTH), guter Performance in punkto mobilem Internet (auch per LTE) sowie Triple-Play-Produkten punkten. Gerade innovative Breitband-Produkte per LTE und FTTH kämen bei "internetaffinen, jungen Menschen" gut an. So habe sich das Marken-Image bei den unter 30-Jährigen von -20 im Jahr 2011 auf aktuell -2 Punkte massiv erhöht.

Spitzenreiter bei den unter 30-Jährigen: Vodafone und o2

Allerdings gebe es nicht nur Grund zur Freude: Die Telekom verliere im Festnetzgeschäft noch immer Kunden an Mitbewerber wie Vodafone und o2. Diese beiden Unternehmen wiederum führten den Branchen-Index in punkto Marken-Image an. Es sei allerdings nicht ausgeschlossen, dass die "aktuell stark aufstrebende" Telekom-Discount-Tochter congstar die beiden Anbieter bald überholen werde - zumindest bei der Gruppe der bis 30-Jährigen.

Image von yourfone liegt nur bei -21

Die Marken E-Plus, BASE und die Discount-Marke des Düsseldorfer Netzbetreibers - yourfone - sind der Erhebung zufolge abgeschlagen: E-Plus (-10) und yourfone (sogar -21) würden "überwiegend kritisch" bewertet, BASE könne sich trotz eines deutlichen Abwärtstrends in jüngster Vergangenheit noch im positiven Bereich (+4) halten, befinde sich aber "in Schlagdistanz zur Telekom".

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