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Drei DECT-Headsets zwischen 30 und 130 Euro im Test31.07.2010
16:15 Geräte buchen sich in bestehende DECT-Basisstationen einInhaltsverzeichnis:1. Die Vorteile von DECT-Headsets und das DeTeWe 7602. Das Plantronics C65, das Jabra GN9120 DG und ein Fazit
Headsets sorgen für freie Hände beim Telefonieren. Die Anwender von DECT-Telefonen für das Festnetz schauen allerdings ein wenig neidisch zu den Mobilfunknutzern: Bei vielen Handys gehören einfache, kabelgebundene Kombinationen aus Kopfhörer und Mikrofon inzwischen zum Lieferumfang. Vor allem Smartphones verfügen über die drahtlose Schnittstelle Bluetooth und binden darüber eine schier endlose Auswahl an kabellosen Headsets ein.
nächste Seite: Das Plantronics C65, das Jabra GN9120 DG und ein Fazit
Festnetz-Telefonierer müssen bei DECT-Telefonen hingegen die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen suchen: DECT-Headsets sind zwar erhältlich, aber vergleichsweise teuer und in wesentlich geringerer Anzahl als Bluetooth-Headsets verfügbar. Sie punkten aber mit größerer Reichweite und der Integration in bestehende DECT-Basisstationen. Wir haben die drei DECT-Headsets DeTeWe 760, Plantronics C65 und Jabra GN9120 DG im Alltagseinsatz getestet und sagen Ihnen, ob sich die Investition lohnt. DECT-Headsets sind vergleichsweise teuer
Die Anmeldung an die DECT-Basisstation ist bei allen Headsets nur möglich, wenn diese die PIN "0000" verwendet. Nur Plantronics bietet ein optional erhältliches Programmiertool an, mit dem der Nutzer den Schlüssel auf einen "beliebigen anderen 4- bis 8-stelligen PIN-Code" ändern kann. Die DECT-Headsets lassen wie ihre Bluetooth-Verwandtschaft eine Zehner-Tastatur vermissen. Sie bringen lediglich Tasten für die Lautstärkeregelung und das Annehmen oder Ablehnen eingehender Gespräche mit. Somit muss der Benutzer ausgehende Gespräche an einem herkömmlichen DECT-Mobilteil einleiten und dann intern an das DECT-Headset übergeben. DeTeWe 760: Günstig und mit In-Ear-Kopfhörer
Bei der Kabellänge des Headsets hätte DeTeWe allerdings ein wenig großzügiger sein können: Zwischen Kopfhörer und Mikrofon befinden sich gerade einmal 10 Zentimeter Kabel, vom Mikrofon bis zur Empfangs- und Sendeeinheit lediglich 27 Zentimeter. Letzteres führt dazu, dass den Befestigungsmöglichkeiten an der Kleidung des Benutzers Grenzen gesetzt sind, denn am Kragen wirkt die Hardware etwas fehlplatziert und für eine Positionierung auf der Höhe der Jackentasche ist das Kabel zu kurz. Optimal trägt sich das DeTeWe 760 daher nur in Kombination mit Kleidung, die eine Befestigungsmöglichkeit auf Brusthöhe bietet. Das DeTeWe 760 sitzt leider nicht besonders fest in der mitgelieferten Ladeschale und rutscht daher sehr leicht wieder heraus, was den Ladevorgang unterbricht. Wenn der austauschbare Lithium-Polymer-Akku aber aufgeladen ist, soll das DeTeWe 760 bis zu 40 Stunden Standby oder 4 Stunden Gesprächszeit durchhalten. Bei der Sprachqualität darf man für den niedrigen Preis keine Wunder erwarten, trotzdem gab es im Test selten Probleme bei der Verständlichkeit. Die Reichweite des Headsets gibt der Hersteller mit maximal 30 Metern im Gebäude und 130 Metern im Freien an.
Was die teureren DECT-Headsets Plantronics C65 und Jabra GN9120 DG besser oder schlechter als das preiswerte DeTeWe 760 machen, lesen Sie auf der zweiten Seite.
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