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Der Toshiba mini NB305 im Test

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Toshiba NB305 Toshiba hat sein etabliertes Netbook NB205 aufgebessert und jetzt den Nachfolger NB305 auf den Markt gebracht. Neben dem brandneuen Intel Atom-Prozessor N450 wurde dem Toshiba mini NB305 auch ein schlankeres Aussehen und ein frisches Design verpasst. Laptopmag hat das gute Stück auf Herz und Nieren getestet und herausgefunden, was von dem kleinen Neuling noch zu erwarten ist.

Toshiba NB305

Wirkte das NB205 noch etwas plump und dicklich, zeigt sich der Nachfolger mit einer Höhe von 1,4 Zentimeter im hinteren Teil und 0,5 Zentimeter vorne deutlich schlanker. Durch die leicht spitz zulaufenden Enden wirkt auch die Display-Einfassung eleganter als bisher. Der optisch deutlichste Unterschied stellt jedoch der Akku dar. Ragte er beim Vorgänger noch etwa 1 Zentimeter über den Gehäuserand, schließt er beim NB305 bündig ab. Das Netbook wirkt dadurch kompakter, ergonomischer und alles in allem abgerundeter als bisher.

Toshiba NB305 Öffnet man das Toshiba mini NB305 zeigt sich, dass der Hersteller die Tastatur und das Touchpad nicht verändert hat - und das ist auch gut so. Denn bereits beim NB205 konnte die metallene Chiclet-Tastatur mit deutlich abgesetzten Tasten überzeugen. Die Größe der Tasten und die gute Haptik machen das Schreiben sehr angehnem. Toshiba bietet auch eine preislich günstige Variante wie beim NB205 an. Diese bietet dann allerdings nur eine Standardtastatur aus Kunststoff und verzichtet auf das Insel-Design bei den Tasten. Das Touchpad ist mit 3,1 mal 1,6 Zentimeter eines der größten, das auf einem 10-Zoll-Netbook zu finden ist. Die Maustasten sind zwar etwas schwerfällig, aber angenehm groß und die glatte Fläche des Pads lässt sich flüssig navigieren.

Toshiba NB305 Das Toshiba mini NB305 ist kein Entertainment-Netbook. Der 10 Zoll LED-Bildschirm hat eine Auflösung von 1024 mal 600 Pixel und reflektiert auf seiner Hochglanz-Oberfläche deutlich die Umgebung. Bilder und Filme werden kontrastreich und scharf dargestellt. Leider bietet das Display des NB305 keinen großen Blickwinkel. Schaut man seitlich auf den Bildschirm, hindert einen die starke Reflexion an der einwandfreien Betrachtung. Auch die integrierten Lautsprecher bieten eher einen schwachen Sound und trüben dadurch den Musikgenuss.

Das etwas über ein Kilogramm leichte Toshiba bringt die typischen Anschlussmöglichkeiten eines Netbooks mit: VGA, Ethernet, USB sowie ein 3-in-1-Kartenlesegerät auf der linken Seite sowie Lautsprecher- und Mikrofonanschluss, zwei weitere USB-Ports und einen Kensington-Lock-Anschluss auf der rechten Seite. Eine 0,3-Megapixel-Kamera ist im Displaydeckel untergebracht.

Update beim Aussehen, aber Abstriche bei der Akku-Leistung

Toshiba NB305 Im Inneren zeigt sich eine weitere Veränderung zum NB205. Hier wurde der neue Pine-Trail-Prozessor, der 1,66 GHz schnelle Atom N450 von Intel, verbaut. Als Betriebssystem bringt der kleine Toshiba Windows 7 Starter Edition mit. Der Arbeitsspeicher beträgt 1 GB, auf der Festplatte können bis zu 250 GB Daten gespeichert werden. Für die kabellose Kommunikation stehen WLAN (802.11 b/g/n) und Bluetooth bereit.

Bei der Akku-Leistung müssen allerdings zum Vorgängermodell einige Abstriche gemacht werden. Der NB205 lief unter Windows 7 bei durchschnittlichem WLAN-Betrieb 8,51 Stunden, der NB305 schaffte nur 8,37 Stunden. Unter Windows XP hielt der 6-Zellen-Akku etwa eine Stunde länger durch.

Das Toshiba mini NB305 soll im ersten Quartal diesen Jahres erscheinen und in den USA 399 Dollar kosten. Die günstigere Variante mit einfacherer Tastatur gibt es bereits für 349 US-Dollar. Angeboten wird das Netbook in den Farben Braun, Blau und Weiß. Danke wie immer an die amerikanischen Kollegen für den ausführlichen Test!

<via LaptopMag>

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