Ultrabook

Neues Ultrabook von Dell mit Ivy Bridge zur CES 2012 erwartet

Ultrabooks mit neuen Intel-Chips wären nach der Adamo-Reihe Dells zweiter Versuch
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Während herkömmliche Netbooks scheinbar immer mehr in der Versenkung verschwinden, feiern die Ultrabooks ihren Einstieg in die Liga der portablen Geräte. Namhafte Hersteller wie Asus, Acer und LG haben bereits erste Vertreter dieser Modell-Reihe vorgestellt. Dabei ist das Konzept der Ultrabooks keineswegs neu. Der wohl bekannteste Vertreter ist das Macbook Air, das bereits am 15. Januar 2008 der Welt präsentiert wurde. Das 13,3 Zoll große Notebook von Apple bekam allerdings schon ein Jahr später Konkurrenz aus dem Hause Dell, das mit dem Adamo 13 und später dem Adamo XPS ihre eigenen Ultrabooks anbot. Anders als Apple erzielte Dell jedoch keinen wirklichen Erfolg mit den Geräten und stellte den Verkauf zu Beginn dieses Jahres endgültig ein.

Neues Ultrabook von Dell mit Ivy Bridge zur CES 2012 erwartetDells ehemaliges Ultrabook Adamo XPS Nun scheint Dell einen erneuten Eintritt in den Ultrabook-Markt zu wagen. Laut Informationen aus gut informierten Quellen soll das Unternehmen angekündigt haben, ein vollkommen neues Ultrabook auf der CES 2012 vorstellen zu wollen. Wirkliche Details zum neuen Gerät wurden allerdings nicht genannt.

Runde zwei für die Ultrabooks von Dell

Die Ankündigung von Dell - so sie denn stimmt - würde zeitlich genau auf den erwarteten Erscheinungstermin von Intels Ivy-Bridge-Baureihe fallen. Im Frühling 2012 soll die neue Prozessor-Generation offiziell verfügbar sein und einen Großteil der neuen Ultrabooks antreiben. Die Auslieferung der Prozessoren könnte bereits im März beginnen, so dass Dell auf der CES zunächst einen Prototyp vorstellen könnte.

Ob Dell die neuen Chips von Intel jedoch auch nutzen wird, ist unklar. Für Ultrabooks eignet sich die Ivy-Bridge-Baureihe allerdings ausgesprochen gut: Sie verspricht mehr Performance und Power, unterstützt USB 3.0, Microsofts Multimedia-Technologie DirectX 11 und sorgt für eine noch bessere Grafik.

Dell selbst konnte seit jeher durch gut verarbeitete Hardware überzeugen. Knackpunkt war und ist für viele Nutzer allerdings der Preis, den das Unternehmen für seine Geräte verlangt. Auch die Adamo-Reihe scheiterte letztendlich an der zu geringen Nachfrage: Die Komponenten waren zu teuer und boten für den Preis zu wenig Leistung in Grafik und Laufzeit. Gerade einmal 2,5 Stunden kam der Adamo XPS ohne Steckdose aus.

Ob Dell im Januar auf der CES in Las Vegas wirklich seine nächste Ultrabook-Generation vorstellen wird, bleibt abzuwarten. Mithilfe der neuen Chips von Intel und einem neuen Preisgefüge könnte Dell jedoch durchaus einige Ultrabook-Interessenten abgreifen.

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