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Dell Streak im Test: Kleine iPad-Alternative?

31.08.2010
14:13

 

Dell Streak Test Tablet Bilder Android Die Texaner von Dell haben mit dem Streak ein Gerät vorgestellt, das sich auf den ersten Blick zwischen den Welten der Smartphones und Tablets bewegt. Vielen erschließt sich das Konzept des Dell Streak vielleicht nicht auf den ersten Blick - zu kleines Tablet oder zu großes Smartphone, wer braucht das? Wir haben das Dell Streak im Test untersucht und wollten seine Stärken herausfinden - und davon gibt es gar nicht wenige.

Nicht zu klein oder zu groß - einfach angenehm

Dell Streak
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Zunächst ein Wort zum Formfaktor des Dell Streak. Mit seinem fünf Zoll großen Display wirkte das Tablet - denn so sieht es Dell selbst, nicht als Smartphone - schon beim Auspacken mächtig groß auf uns. Bereits der erste Eindruck zeigte aber, dass Dell Streak Test Tablet Bilder Android es sich bei dem Tablet durchaus um ein handliches Gerät handelt. Es passt noch in die meisten Hosentaschen und ist zudem durch die abgerundeten Ecken und das flache Gehäuse wirklich angenehm zu nutzen, verpacken und tragen. Für uns ist das Dell Streak also weder zu klein noch zu groß, sondern einfach praktisch.

Die Größe zeigt sich auch bei der Benutzung als Vorteil. Wie in unserem ersten Eindruck des Dell Streak schon deutlich wurde, ist das Tablet sehr gut zum Surfen, Mailen und co. geeignet. Große Widgets wie etwa für Facebook und Twitter passen locker auf einen der maximal sechs Screens und bieten angenehm viele Informationen auf den ersten Blick. Beim Surfen passt Dank der Auflösung von 800 mal 480 Pixel vieles auf den Screen, dazu in guter Größe, etwa bei der Schrift. Wenn doch einmal gescrollt und gezoomt werden muss, geht das flüssig und bequem, auch mit zwei Fingern und Pinch-to-Zoom. Auch bei allen anderen Tätigkeiten wirkt das Dell Streak ausreichend motorisiert und ruckelt nahezu nie.

Nicht überall Multitouch

Dell Streak Test Tablet Bilder Android Der Touchscreen des Dell Streak unterstützt Multitouch, allerdings nicht überall. Während etwa beim Browsen durchaus etwa Pinch-to-Zoom funktioniert, geht das bei Google Maps leider nicht. Dort muss dann noch per Doppelklick oder über die Buttons der Zoom verändert werden. Der Doppelklick auf eine Textspalte beim Browsen, um diese zu vergrößern, funktioniert wiederum auch nicht. Das ist irgendwie ungewohnt, wenn auch nicht wirklich schlimm.

(Noch) Veraltete Software, aber viele Funktionen

Die beschriebenen Probleme beim Multitouch liegen an der Software des Dell Streak. Als Betriebssystem kommt derzeit Android 1.6 zum Einsatz. Das ist natürlich nicht mehr das aktuellste Android und sorgt an ein paar Stellen für kleinere Probleme. So laufen manche neuen Apps nicht, und auch andere Funktionen werden nicht unterstützt, etwa Google Earth. Auch kann die 5-Megapixel-Kamera bisher noch keine HD-Videos aufnehmen. Dies alles soll durch ein Update auf Android 2.1 oder 2.2 erledigt werden, das Dell noch in diesem Jahr zur Verfügung stellen will.

Insgesamt fällt das "alte" Android aber nicht besonders negativ auf, denn die eigens angepasste Oberfläche von Dell wirkt gut durchdacht. Die oben am Bildschirmrand platzierte Leiste bietet jederzeit direkten Zugriff auf Einstellungen, Nachrichten, alle Screens sowie die kompletten Programme. Auf dem großen Display können auch größere Widgets, wie etwa das von Facebook, platziert werden, ohne den Platz zu sehr einzuschränken. Beim Funktionumsfang nicht zu vergessen ist die Möglichkeit, mit dem Streak ganz normal zu telefonieren. Das geht problemlos und stellt ein absolutes Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Tablets dar, auch wenn es natürlich der handlichen Größe geschuldet ist. Zur Navigation ist das Streak ebenfalls geeignet, einen passenden Car-Kit mit Scheiben-Halterung gibt es für 30 Euro zu kaufen. Auch als Media-Player eignet sich das Streak sehr gut, Videos schauen macht ebenso Spaß wie Bilder schauen und Musik hören. Die internen Lautsprecher sind durchschnittlich, über den 3,5-Millimeter-Klinkenstecker können aber auch große Boxen oder ein Kopfhörer angeschlossen werden.

Große Tastatur ohne Umlaute

Dell Streak Test Tablet Bilder Android Im Vergleich zu großen Tablets wie dem Apple iPad ist die Tastatur des Dell Streak natürlich klein geraten, verglichen mit Smartphones wiederum groß, wie das ganze Gerät. Davon unabhängig ist die Tastatur sehr gut zu nutzen und hat sogar einen Ziffernblock. Umlaute werden leider nicht über die Shift-Taste geregelt, sondern nur über längeren Tastendruck, das macht das Tippen von manchen Wörtern etwas zäh. Auch ohne Swype muss der Streak-Nutzer auskommen.

Fazit: Eine klare Geschmacksfrage

Das Dell Streak hat uns im Test tatsächlich voll überzeugt. Das Tablet lässt sich im Alltag hervorragend einsetzen und fungiert auch als Smartphone-Ersatz. Der Akku hält bei intensiver Nutzung einen halben Tag locker durch, zudem ist das Streak sehr vielseitig zu nutzen. Die Größe eignet sich für das kurze Surf-Vergnügen perfekt, wenn auch nicht für mehrere Stunden Internetnutzung am Stück. Mit dem Zubehör wir Car-Kit oder Docking-Station mit HDMI-Ausgang sind die Einsatzmöglichkeiten noch größer. Der Speicherplatz kann über die MicroSD-Karte an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Da wiederum hat das iPad seine Stärken. Der Vergleich ist im Endeffekt eine reine Geschmacksfrage. Wer ein großes und trendiges Tablet vor allem für zu Hause möchte, wird weiterhin zum iPad greifen. Für diejenigen, die ihr Gerät lieber vielseitig mögen und unterwegs nutzen, eignet sich das Dell Streak wohl besser. Preislich geben sich beide Geräte nicht wirklich viel.

 
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Betreff Autor Datum
Dell Looking Glass is coming soon, ... pingback@mob. 12.10.10 01:43
  

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre