![]() |
||||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 04.02.2012 |
De-Mail wird kein neuer Pflicht-Briefkasten06.09.2010
17:06 Die "Behördenmail" soll auch für Firmen und deren sensible Daten offen stehen
Das von der Bundesregierung geplante E-Mail-System
De-Mail soll kein neuer
Pflicht-Briefkasten werden. Das stellte heute Dr. Jens Dietrich, Projektleiter
der De-Mail beim Bundesministerium des Innern, auf einem Pressegespräch am
Rande der in Berlin stattfindenden IFA klar. Es gibt demnach keine gesetzliche
Verpflichtung für die Verbraucher, dass sie sich an De-Mail beteiligen, um beispielsweise
Unterlagen von Behörden auf elektronischem Wege zu empfangen.
De-Mail soll ein sicherer E-Mail-Dienst werden. Provider, die sich an De-Mail beteiligen, müssen sich beim Bundesamt für Sicherheit in einem aufwändigen Verfahren zertifizieren. Der Nutzer muss sich in der Folge bei einem der teilnehmenden Provider anmelden und eindeutig identifizieren. Das kann beispielsweise über den von anderen Vertragsformen bekannten PostIdent aber auch über den ab November ausgegebenen neuen Personalausweis geschehen. Die Kommunikation erfolgt - abseits einer bekannten und "gewollten" Sekunde auf dem Server des Providers - voll verschlüsselt, für den Nutzer aber einfach per Browser und ohne weitere Installationen nutzbar. De-Mail ist ein geschlossenes System
Dienen soll das neue System bei rechtssicheren und vertraulichen Kommunikationsbedürfnissen von Endnutzern und Firmen. So soll beispielsweise eine Versicherung den Versicherungsschein schnell und sicher zustellen können, Einzelnachweise von Telefongesellschaften können wieder, weil verschlüsselt, automatisch zugestellt werden und Nutzer können rechtsgültige Dokumente übertragen, ohne einen Brief absenden zu müssen. De-Mail soll also nach dem Willen der Provider keine reine Behörden-Mail werden. "Die Vorteile von De-Mail sind die Flexibilität, die Geschwindigkeit und die Bequemlichkeit", fasste Leslie Romeo, Projektleiter bei 1&1, die Vorteile des Systems zusammen. Nachteile gibt es allerdings auch: De-Mail ist de facto ein zweites Postfach, dass regelmäßig geprüft werden muss. Allerdings: Die Anbieter planen entsprechende Benachrichtigungsdienste. Außerdem werden auf den Nutzer wohl Kosten für die Anmeldung und den Versand von sicheren Mails zukommen. De-Mail steht weiteren Providern offenDie E-Mail-Adresse ist abhängig vom Provider, bei dem man sich für De-Mail anmeldet. Wird dieser gewechselt, gibt es eine neue Adresse. Dadurch, dass alle Adressen nach dem Schema "name@provider.de-mail.de" aufgebaut sein sollen, kann der Nutzer erkennen, ob der gewünschte Empfänger Teilnehmer bei De-Mail ist. Allerdings: Diese Variante ist wegen des noch nicht abgenickten Gesetzesentwurfs noch nicht final. Ein Großteil der teilnehmenden Provider ist allerdings dagegen, dass Provider komplett eigene Domains an die Nutzer vergeben dürfen. Aktuell nehmen an De-Mail mit GMX, web.de und der Telekom/T-Systems große und bekannte E-Mail-Provider teil. Grundsätzlich steht das System aber auch weiteren Providern offen. Auf der IFA hieß es seitens des Innenministeriums, dass auch die Deutsche Post, die eigentlich aus De-Mail ausgestiegen und das eigene System E-Postbrief entwickelt hatte, doch wieder bei De-Mail mitmachen will. De-Mail und E-Post sind zwei gänzlich unterschiedliche Systeme. Wo diese Unterschiede liegen, lesen Sie in einem Vergleich von E-Post und De-Mail.
Angebote unserer Partner
Unitymedia:
Mach’s 3play: Jetzt die Kombiangebote mit DigitalTV entdecken.
Jetzt zugreifen!
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 06.09.2010:
- IFA: Viewsonic zeigt Android-Tablet Viewpad 7 |
|
Gefahren im Netz
Phishing: Angriff aufs Konto
Erste Hilfe:
Aktuelle News zum Thema:
Forum und Diskussion
Spyware, Cookies, Internetspuren Hoax und Kettenmail Viren und Würmer Online-Banking Spam Dialer-Varianten WLAN-Sicherheit
Günstig surfen
teltarif.de-Breitband-Rechner
Schnell surfen
Tipps und Tricks
Internet-by-Call-Tarifrechner Der Mobilfunk-Daten-Rechner Aktuelle DSL-Flatrates Kabel-Internet-Tarife Überblick: LTE-Tarife Tarife: Satelliten-Internet
DSL beschleunigen
Internet-Ratgeber
Internet-Dienste
Alles zu Internet by Call Kostenlos surfen SMS kostenlos Freie Domains finden E-Mail: POP- und IMAP-Daten Freemailer im Überblick
Internet-Anbieter
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||