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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 25.05.2013 |
So geht's: Die Wahl des richtigen Mobilfunk-Datentarifes10.03.2011
00:03 Tipps & Tricks rund ums Surfen mit Handy und Laptop per MobilfunknetzInhaltsverzeichnis:1. Viele Nutzungsszenarien, viele Kombinationsmöglichkeiten2. Laptop-Tarife in unterschiedlichen Staffelungen
Per Mobilfunk ins Internet ist nicht
mehr so teuer wie noch vor einigen Jahren. Längst ist
der Internetzugang per Smartphone alltäglich geworden, immer öfter sitzen
Menschen mit ihren Laptops im Café oder bald auch wieder in den Parks. Doch oft stehen
die Nutzer vor der Frage "Welches ist der richtige Tarif für mich?". Im Rahmen unseres
Themen-Specials Mobile Computing geben wir Ihnen einige Tipps, die Sie
bei der Wahl des richtigen Datentarifes abseits des reinen Tarifes beachten sollten.
Erste Frage: Welche Geräte sollen versorgt werden
Eine gemeinsame Versorgung ist bei o2 und der Telekom über bis zu drei Multicards bzw. Multi-SIMs möglich. Hier kann der Kunde dann beispielsweise ein 5-GB-Paket buchen und es nach Bedarf auf dem Smartphone, dem Tablet sowie dem Laptop verbrauchen, ohne dass für jedes Endgerät monatliche Kosten anfallen. Lediglich einmalig muss die Anschaffung der Multi-SIM bezahlt werden. Wer allerdings einen hohen Datenverbrauch hat, der wird die in der Regel maximal 5 GB, die die Anbieter auf diese Art pro Monat als Highspeed-Volumen anbieten, schnell verbrauchen. Dann sind alle Geräte gleichzeitig gedrosselt online. Weiteres Problem: Gibt es Netzausfälle, befinden sich alle Geräte im gleichen Netz und sind gleichermaßen offline. Allerdings: Nicht in jedem Fall muss die MultiSIM-Variante die bessere und günstigere sein. Auch eine geschickte Kombination zweier Smartphone-Tarife (für Smartphone und Tablet) oder eine Ergänzung mit einem Surfstick-Tarif kann sinnvoll sein. Der richtige Tarif für das richtige EndgerätWer sein Smartphone versorgen will, sollte dringend eine Option bei seinem Mobilfunkanbieter buchen. Reine WAP-Abfragen hingegen, beispielsweise nach der nächsten Busverbindung, setzen allerdings nicht zwangsweise eine Tarifoption voraus. Viele Mobilfunkanbieter haben inzwischen auch bezahlbare by-Call-Tarife, die nur nach verbrauchtem Volumen bzw. verbrauchten Minuten abgerechnet werden. Zum ausgiebigen Surfen mit dem Laptop oder der dauerhaften Nutzung mit dem Smartphone sind diese jedoch nicht geeignet. Wichtig - beim by-Call-Verbrauch mehr als bei Options-Tarifen - ist der Abrechnungstakt der Daten. Einzelne Anbieter wie Tchibo, die laut Vertragsunterlagen im 400-kB-Takt abrechnen, haben sehr hohe Intervalle. Wer also stets nur eine WAP-Abfrage macht oder regelmäßig sein Smartphone nach E-Mails schauen lässt, hat mit drei kurzen Anfragen schon 1,2 MB "verbraucht". Vorteilhafter ist hier ein 10-kB-Takt, wie ihn beispeilsweise simyo anbietet. Werden etwa E-Mails im 15-Minuten-Takt abgerufen, spielt eine 400-kB-Taktung eine große Rolle. Pro Tag würden 96 Takte verbraucht, also 38,4 MB. Pro Monat wären das etwa 1,1 GB. Wer einen Datentarif für sein Smartphone bucht, sollte sich überlegen, was er mit dem Handy online machen will. Werden beispielsweise Podcasts abgerufen oder viele YouTube-Videos geschaut, sollte das Inklusivvolumen eher höher angesetzt werden. Wer nur E-Mails lesen will und die ein oder andere Internetseite aufrufen will, kommt mit einem kleineren Paket zwischen 100 und 500 MB locker aus. Bei den allermeisten Anbietern kann das Internet nach dem Verbrauch ohne Mehrkosten weiter genutzt werden - die Verbindung ist nur langsamer. Nutzer, deren Smartphone eine WLAN-Schnittstelle nutzt, können sich zudem Kosten sparen, indem sie Podcasts per WLAN downloaden. Welche speziellen Tarife es für Laptops gibt und warum nicht mit jeder SIM-Karte jeder Dienst genutzt werden kann, lesen Sie auf der nächsten Seite.
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