![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 25.05.2013 |
Bundestag: Abschaltdatum für UKW-Radio Ende 2015 gestrichen31.10.2011
15:20 Branchenkenner sehen Digitalisierung und Erfolg von DABplus ausgebremst
Von Michael Fuhr
![]() Die für 2015 geplante Abschaltung des UKW-Radio wurde gestrichen. Am Ende haben sich wirtschaftliche Interessen durchgesetzt und vor allem wurde das Gejammer der kommerziellen Radioveranstalter erhört: Das Abschaltdatum Ende des Jahres 2015 für das UKW-Radio wurde vom Deutschen Bundestag ersatzlos gestrichen. Ursprünglich sollten die UKW-Frequenzzulassungen in diesem Jahr durch die Bundesnetzagentur widerrufen werden, der UKW-Rundfunk sollte anschließend nur noch zeitlich begrenzt im Rahmen einer Duldung weiter laufen. Private fürchteten um MarktpositionGegen den Referentenentwurf im neuen Telekommunikationsgesetz (TKG) liefen vor allem die großen deutschen Privatradios Sturm. Aus gutem Grund: Im analogen UKW-Hörfunk haben sie sich eine Marktposition erkämpft, die sie ungern wieder verlieren würden. Denn in digital-terrestrischen Bouquets in einem Modus wie DABplus hätten sie gleichberechtigt neben neuen Konkurrenten Platz nehmen müssen, die Radiolandschaft und auch die "Hackordnung" hätte sich ohne UKW-Rundfunk möglicherweise nachhaltig verändert. Nun können es sich die Platzhirsche unter den kommerziellen Sendern bis auf unbestimmte Zeit auf ihren UKW-Frequenzen gemütlich machen. Als "sehr positives Signal für das Privatradio" hat Klaus Schunk, Vorsitzender des Fachbereiches Radio und Audiodienste im Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) e.V., folgerichtig die Entscheidung des Bundestages zur Novellierung des TKG bezeichnet. Der Verband spricht von einer eine langfristigen Basis für die Wertschöpfung der privaten Radioanbieter. Im Laufe des Verfahrens seien die Bedenken des VPRT gegen einen zunächst vorgesehenen flächendeckenden Frequenzwiderruf gehört und damit unsinnige Kostenrisiken vermieden worden. Mit einer Neuregelung zu mehr Wettbewerb im Sendernetzbetrieb habe der Gesetzgeber zudem eine frühzeitig vom VPRT erhobene Forderung umgesetzt. "Wir haben uns Gehör verschafft und danken den Parlamentariern für ihre Unterstützung. Auf dieser Basis werden die privaten Radiosender auch künftig in vielfältige Programme auf allen Plattformen investieren können", so Schunk abschließend. Der VPRT sah DABplus als UKW-Nachfolger schon immer kritisch und fährt lieber eine Strategie der Grundversorgung via UKW mit zusätzlichen digitalen Angeboten, etwa Webradio-Streams, im Internet. Deutschland will für hybride Empfänger eintretenAuch Felix Kovac, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) sieht den Beschluss mit Genugtuung. "Wir sind den Abgeordneten dankbar, dass sie der Weiterentwicklung der Gattung Hörfunk in Deutschland eine Last genommen und zugleich den Wettbewerb beim Sendernetzbetrieb gestärkt haben", kommentiert er. Wichtig sei in diesem Zusammenhang, dass sich die Bundesregierung im Gesetzgebungsverfahren gegenüber den Parlamentariern verpflichtet habe, in Brüssel wegen des Digitalradios vorstellig zu werden. Dort will sie im europäischen Rahmen für die rasche Verbreitung hybrider Endgeräte eintreten, die sowohl Digitalradio als auch UKW sowie andere Standards wie Webradio empfangen können. Marktbeobachter sehen die Digitalisierung im Medium Hörfunk dagegen ausgebremst. Einem schnellen Umstieg auf einen digitalen Standard habe der Bundestag mit seiner Entscheidung einen Bärendienst erwiesen, schreibt das Kommunikationsmagazin Horizont. Wie bereits bei der gescheiterten Einführung von DAB dürften mit der langfristigen Bestandsgarantie für den analogen UKW-Standard nun auch die Erfolgsaussichten für den neuen digitalen Radiostandard DAB+ nur äußerst gering sein, so die Einschätzung des Magazins. Weitere Meldungen zum Thema UKW-Radio
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
DAB+ soll dem Digitalradio zum Durchbruch verhelfen!
Digitalradio kann klassisches UKW-Radio bisher nicht verdrängen - schafft
DAB+ die Wende? Wir halten Sie auf dem Laufenden:
Alle Meldungen zu DAB+ finden Sie auf unserer Themenseite!
|
| Betreff | Autor | Datum | |||||||
| RE: Wie bitte? Keine Frequenz frei? | tommy0910 | 23.05.13 15:53 | |||||||
| RE: Wie bitte? Keine Frequenz frei? | lss-online | 23.05.13 15:48 | |||||||
| Verbreitungskosten | Funker | 23.05.13 14:42 | |||||||
| RE: 90elf | tomski | 23.05.13 14:08 | |||||||
| |||||||||
- Siri läuft auch auf iPhone 4 und iPod Touch 4G
- Edeka Mobil: Ab November ein Monat kostenlose Internet-Flatrate
- Vodafone Smart Tab in zwei Größen im Anmarsch
- Alice verliert ihr Gesicht: Aus für Model Vanessa Hessler
- Bundestag: Abschaltdatum für UKW-Radio Ende 2015 gestrichen
- Drillisch startet "Multi-Spar-Option" bei Discount-Marke McSIM
- Navi am Einkaufswagen lotst durch den Supermarkt
- Akku-Probleme des iPhone 4S bereiten Apple Kopfzerbrechen
- Google Maps: Unternehmen sollen für Nutzung künftig zahlen
- Olympia 2012: o2 darf andere Netze blockieren [Update]
- Online-Banking laut aktueller Befragung weiterhin sehr beliebt
- Test: ARD, ZDF und Sport1 mit Zattoo auf dem Windows Phone
- Alle Meldungen aus der Kalenderwoche, aus der auch obige Meldung ist
- Alle Meldungen der letzten sieben Tage
| Netzbetreiber: | ||
|
Vodafone o2 Germany |
||
| Service-Provider (Auswahl): | ||
|
Blau freenetMobile Fonic klarmobil simply Tchibo |
||
| Alle Firmen in der Übersicht. | ||