Schnäppchen

DABplus-Radio von Grundig als Schnäppchen bei Toom

Grundig Music 51 überzeugt als Einsteiger-Gerät
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Das DAB+-Radio Grundig Music 51 bei Toom.Das DAB+-Radio Grundig Music 51 bei Toom. Erneut hat eine Supermarkt-Kette ein DABplus-Radio im Angebot: Die Toom-Märkte verkaufen in dieser Woche - bis einschließlich Samstag - bundesweit das Grundig Music 51 für 44,99 Euro. Damit ist es rund 35 Euro günstiger als die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Beim Grundig Music 51 handelt es sich um ein kompaktes Einsteigergerät, das die Wellenbereiche DAB/DAB+ und UKW empfängt. Je zehn Sender kann der Benutzer pro Wellenbereich abspeichern. Das Gerät hat ferner eine Weck- und Timerfunktion eingebaut. Der Sound kommt über den eingebauten Lautsprecher. Wem der Klang zu schlecht ist, kann über die Kopfhörer-Buchse (3,5-mm-Stecker) auch Aktivboxen anschließen oder das Gerät mit der HiFi-Anlage verbinden.

Bundesweites Bouquet ab März auf einheitlichem Kanal

Ab Anfang März ist das bundesweite DABplus-Ensemble bundeseinheitlich auf einem Kanal zu empfangen. Im Zeitraum vom 27. Februar bis 2. März 2012 will der Sendenetzbetreiber Media Broadcast die Umstellung der letzten verbliebenen fünf Sendestandorte von Kanal 5A auf 5C durchführen. In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland kann es hierbei an den Umstellungstagen zu kurzen Unterbrechungen des Sendebetriebs kommen. Umgestellt werden die Standorte Saarbrücken (27.2.), Heidelberg (28.2.), Mainz-Kastel (29.2.), Frankfurt/Main (1.3.) und Großer Feldberg (2.3.).

Mit der Umstellung wird das bundesweite Programmangebot mit elf Privatsendern und drei Programmen des öffentlich-rechtlichen Deutschlandradios dann deutschlandweit einheitlich auf Kanal 5C ausgestrahlt werden. Wer von Frankfurt nach München oder Hamburg reist, braucht dann an seinem DABplus-Radio nicht länger einen neuen Suchlauf durchführen: Das Radio spielt sofort los. Auch im Autoradio wird künftig durchgängiger Empfang zwischen Flensburg und Oberammergau möglich - wenn der Netzbetreiber Media Broadcast den Endausbau des Sendernetzes bis 2015 erreicht hat. Bislang sendet das DABplus-Bouquet über 29 Sendeanlagen, bis Ende 2012 sollen rund 20 weitere Sender - vorrangig entlang wichtiger Verkehrsrouten - hinzu kommen.

Die Umstellung war in erster Linie nötig, weil es im bisherigen Kanal 5A zu Störungen mit dem Polizei-, Feuerwehr- und Behördenfunk gekommen ist. Um einen bundeseinheitlichen Kanal durchzusetzen, mussten die Nachbarländer, also die Niederlande, Belgien, Frankreich und die Schweiz ihre Zustimmung geben. Überraschend schnell konnten die deutschen Behörden entsprechende Abkommen mit den Nachbarn erzielen.

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