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congstar-Portierungs-Probleme: Mehrere hundert Kunden warten

Sofortige Handynummern-Portierung macht Telekom-Tochter Probleme
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Bei der Telekom-Tochter congstar gibt es aktuell ein Problem mit der Portierung von Mobilfunkrufnummern zu congstar. Das bestätigte das Unternehmen heute gegenüber teltarif.de und versprach, bereits an der Lösung zu arbeiten. Das Problem sei durch das geänderte Verfahren bei der Umsetzung der sofortigen Portierung aufgetreten. Technische Details wurden nicht genannt, zu vermuten ist jedoch, dass Software-Schnittstellen bzw. Schnittstellen zu anderen Anbietern nicht einwandfrei laufen.

Betroffen sein sollen Kunden, die seit Mitte Dezember zu congstar wechseln wollten - unabhängig, ob es eine sofortige Portierung oder eine Portierung zum Vertragsende war. Dass das Problem bis jetzt besteht, führt das Unternehmen auf die zahlreichen Feiertage in den vergangenen Wochen zurück, an denen die Behebung nicht vorangetrieben werden konnte. Aktuell würden die betreffenden Mitarbeiter jedoch mit Hochdruck an dem Problem arbeiten.

congstar bedauert aufgetretene Probleme

Probleme bei der congstar RufnummernportierungProbleme bei der congstar Rufnummernportierung Aktuell würde congstar die von dem Problem betroffenen Kunden ansprechen und sich für die Probleme entschuldigen. "Es tut uns wirklich sehr leid, dass es zu diesen Problemen gekommen ist", sagte eine Sprecherin gegenüber teltarif.de. congstar rät Kunden zu probieren, ob die alte SIM-Karte noch funktioniert. Nach der neuen Regelung im Telekommunikationsgesetz müsse der abgebene Provider die Nummer und die SIM-Karte so lange aktiv geschaltet lassen, bis der aufnehmende Provider die Nummer geschaltet habe. Fraglich ist, ob das tatsächlich der Fall ist, da auch andere Anbieter mit dem neuen Verfahren Probleme haben und dieses Verfahren noch nicht implementiert haben könnten. Möglicherweise kann hier ein Anruf beim alten Anbieter aber zielführend sein.

congstar geht davon aus, dass die Portierung der Kunden nun etwa zwei Wochen nach dem eigentlichen Termin stattfinden wird. Hier könne es jedoch auch Ausnahmen geben. In jedem Fall würden die Kunden direkt informiert, ließ congstar wissen. Hotline-Aussagen gegenüber Kunden, es handele sich insgesamt um 5 000 Kunden mit Portierungsproblemen, dementierte congstar gegenüber unserer Redaktion. Eine genaue Zahl wollte man zwar nicht nennen, es seien jedoch "mehrere hundert" Kunden. Auch aktuell scheint das Problem noch zu bestehen, weswegen mit einem geplanten Wechsel zu congstar gegebenenfalls noch einige Tage gewartet werden sollte.

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