Im Juli startete die
Telekom-Tochter
congstar mit der Vermarktung seiner Handytarife. Das besondere dabei: Der Kunde konnte sich seinen Tarif so
zusammenbauen, wie er ihn brauchte. So ist bis heute möglich, eine
Flatrate beispielsweise für Gespräche zu
Vodafone und
o2 zu buchen, während Gespräche
zu allen anderen Netzen im Minutentakt abgerechnet werden.
Gerüchten zu Folge wird sich congstar aber schon in wenigen Wochen von diesem Modul-System verabschieden. Dem Vernehmen nach plant der Discounter, in der
Folge vorgefertigte Tarife anzubieten, bei denen der Kunde keine Module mehr zubuchen kann. Informationen zu den möglichen vorgefertigten Tarifen gibt es
indes nicht. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass nicht mehr alle Konstellationen für den Kunden zur Verfügung stehen werden. Gerade für Kunden, die häufiger wechselnde Gesprächspartner in unterschiedlichen Netzen haben, kann dieses nachteilig sein. Auch ist unklar, was aus den SMS-Flatrates wird. Erst diese Woche hatte o2 seine SMS-Pauschale für das eigene Netz für Neukunden eingestellt.
Ob Bestandskunden in den congstar-Modul-Tarifen auch nach dem Wechsel des Tarifmodells Module zu- und abbuchen können ist unklar. Wahrscheinlich ist es
dem Vernehmen nach jedoch, dass es zum Start der neuen Konditionen noch keine Verbesserungen bei den Datentarifen im Postpaid-Bereich gibt. Hier wird
nach wie vor jede Verbindung mit 9 Cent pro Minute abgerechnet.