Marktstudie: PC-Absatz sinkt weniger stark als erwartet
Niedrige Preise und erfolgreiche Netbooks federn die Verluste ab
16.04.2009 10:06
Die Computerverkäufe sind in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres nicht
so stark eingebrochen wie befürchtet. Von Januar bis März sank der weltweite
PC-Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,1 Prozent, wie das
Marktforschungsunternehmen IDC Corp
berichtete. IDC selbst hatte mit einem Minus von 8,2 Prozent gerechnet.
Der Absatz von Minicomputern, sogenannten Netbooks, und niedrigere Preise hätten die Zahlen gestützt.
Bereits Ende 2008 waren die Verkaufszahlen gesunken.
Das Minus im vierten Quartal von 1,9 Prozent war nach sechs Jahren
ununterbrochenen Wachstums der erste Rückgang. Die nun moderater als erwartet
ausgefallene Entwicklung stimme optimistisch, dass das Wachstum zum Ende dieses
Jahres zurückkehren werde, teilten die Marktforscher weiter mit.
In den USA löste der Hersteller Hewlett-Packard (HP) der Erhebung zufolge Dell an der Spitze des Marktes ab. Apple
verkaufte demnach in den USA zwar weniger Rechner, baute den Marktanteil aber
dennoch aus.
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