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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
2004: Von Sprach-Flatrates und günstigen VollanschlüssenNeue Anbieter und Dienste belebten den FestnetzmarktInhaltsverzeichnis:1. Festnetzanschlüsse bei Mitbewerbern wurden 2004 attraktiv2. Call by Call und Pre-Selection: Nie war telefonieren so günstig
Was noch ein Jahr zuvor niemand für möglich gehalten hatte, wurde
2004 Wirklichkeit: Kunden in größeren Städten konnten
nun eine Rund-um-die-Uhr-Sprachflatrate bekommen. Voraussetzung dafür war lediglich
ein Wechsel des Anschlusses zu einem Mitbewerber der damaligen
Telekom-Festnetzsparte T-Com. Ein solcher Wechsel wurde in
diesem Jahr erstmals richtig interessant für die Kunden. Zuvor hatten sich viele
wegen hoher Wechselkosten, der fehlenden
Call-by-Call-Möglichkeit oder aus anderen
Gründen noch vor einem Wechsel gescheut. Drei große Anbieter teilten sich seinerzeit
den überregionalen Markt der Telekom-Mitbewerber: Arcor,
Versatel und Tropolys.
2005 spielte dann auch HanseNet
eine größere Rolle.
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Besonders interessant waren die Anschlüsse der Mitbewerber für jene Kunden, die einen ISDN- und DSL-Anschluss nutzen wollten. Bei den günstigeren monatlichen Grundgebühren der alternativen Anbieter ließ sich so mancher Euro sparen. Lediglich Versatel-Kunden mussten auf eine Sprachflatrate verzichten. Der mitgebuchte DSL-Anschluss ließ sich jedoch auch für die Internettelefonie nutzen. Voice over IP (VoIP) erlebte 2004 einen regelrechten Durchbruch. Telefonie übers Internet erlebte 2004 Durchbruch
Weiteres Plus gegenüber den ersten Sprachversuchen über das Internet: Die allermeisten
Voice-over-IP-Angebote beinhalteten eine Rufnummer. Erst im Oktober schob
nun die Regulierungsbehörde den
Anbietern einen Riegel vor: Es durften nun nur noch
Nummern aus Ortsnetzen vergeben werden, in denen der Kunde auch wohnte. Da man den
VoIP-Anbietern realistischerweise nicht abverlangen konnte, Rufnummern für alle
5 200 deutschen Ortsnetze bereitzuhalten, wurde als Alternative die
Rufnummerngasse 032 eingeführt.
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