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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2012 |
Mobilfunk: Das war 2002Krisen, Pleiten, neue Dienste
Das Jahr 2002 versprach insbesondere im
Mobilfunk ein spannendes zu werden: Zwar war
die erste UMTS-Euphorie schon Ende
2001 abgeflaut, aber die Netze für die schnelle
Übertragungs-Technologie wurden aufgebaut und bewährten sich in verschiedenen
Tests. Dass die Einführung der dritten Mobilfunkgeneration nun deutlich langsamer
erfolgte, als angekündigt worden war, lag weniger an den Unzulänglichkeiten der
Technik, als daran, dass die Mobilfunkanbieter an allen Ecken und Enden sparten.
Quam floppt, MobilCom straucheltDas rasante Wachstum der Jahre 2000 und 2001 war auf Pump finanziert worden. Die Mobilfunkanbieter hatten jede Menge Handys unters Volk geworfen, aber die Umsätze waren hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Zahl der Gratis-Aktionen, bei denen Mobilfunkkunden zu einem kostenlosen Handy auch noch einen grundgebühr- und mindestumsatzfreien Tarif bekamen, nahm deutlich wieder ab. Die Gratis-Aktion des Netzbetreibers Quam ging als beispielloser Flop in die Geschichte ein. Der kurzlebige Netzbetreiber hielt im Verdrängungswettbewerb neben seinen vier etablierten Konkurrenten T-Mobile (seinerzeit "T-Mobil"), Vodafone (seinerzeit "Vodafone D2"), E-Plus und o2 Germany nur ein knappes Jahr durch, das Quam-Netz wurde am 15. November abgeschaltet. Auch der einstige Shooting-Star der Mobilfunk-Szene, das Büdelsdorfer Unternehmen Mobilcom, geriet in diesem Jahr gefährlich ins Trudeln. Nach dem Milliarden-Deal mit France Télécom, mit dem sich MobilCom eine UMTS-Lizenz für den deutschen Markt erwerben wollte, wurde der ehrgeizige Gründer des Unternehmens, Gerhard Schmid, wegen Unregelmäßigkeiten abgesetzt. Der hochverschuldete französische Telekom-Konzern beendete die Kooperation mit Mobilcom, verpflichtete sich aber, die UMTS-bedingten Altschulden zu übernehmen. Trotz dieser Finanzspritze in Milliardenhöhe verloren fast 2000 Mitarbeiter ihren Job. Die Zukunft des Unternehmens blieb lange Zeit ungewiss, doch es überlebte und fusionierte schließlich im März 2007 mit Freenet. i-Mode und MMS kommenIn den Netzen der verbliebenen vier Anbieter wurde es allerdings auch ohne den einstmals für dieses Jahr angekündigen UMTS-Start bunter: Im Frühjahr startete E-Plus den neuen Mobilfunkdienst i-mode. Der in Japan sehr erfolgreiche Service, der den Versand farbiger und animierter Bilder per GPRS ermöglicht, wurde in Europa zögerlich aufgenommen. In Deutschland wurde er zur CeBit 2002 gestartet und vier Jahre später wieder eingestellt. Etwas besser erging es den bunten Nachfolgern der Text-Kurznachrichten: Im Jahr 2002 führten T-Mobil, Vodafone und o2 den Multimedia-Nachrichten-Service MMS ein, der auch genutzt wurde - aber nie die Popularität der SMS erreichte und damit so manche Erwartung enttäuschte. Anzeige:
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Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
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