Vorgestellt

Vorgestellt: Neue eBook-Reader auf der CeBIT

Hanvon zeigt eBook-Reader mit Farb-eInk-Display
Von Jan Sommerfeld
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Die CeBIT ist jedes Jahr wieder Anlass für die Hersteller von eBook-Readern ihre Neuentwicklungen vorzustellen. Im Trend liegen nach wie vor Lesegeräte mit Touchscreen und Internetanbindung. Die Displays werden außerdem immer schneller und größer. Als Besonderheit zeigt Hanvon erstmals einen eBook-Reader mit einem Farb-eInk-Display.

PocketBook setzt auf eigenen eBook-Store

Alle eBook-Reader von PocketBook aufgereiht.eBook-Reader von PocketBock PocketBook (Halle 14, Stand K13/1) feierte auf der CeBIT den offiziellen Start des eigenen eBook-Stores bookland.net. In Zusammenarbeit mit dem eBook-Anbieter libreka! stellt der Hersteller von eBook-Readern nun über 20 000 deutsche und über 200 000 englische Buchtitel zum Kauf bereit. Darunter sind auch aktuelle Bestseller wie beispielsweise "Der Sturz der Titanen" von Ken Follet zu finden. Da die neueren eBook-Reader von PocketBook über eine WLAN-Schnittstelle verfügen, lassen sich die eBooks bequem ohne den Umweg über den PC direkt auf die Lesegeräte herunterladen. Bezahlt werden die Bücher per PayPal. Weitere Bezahlmöglichkeiten werden noch dazu kommen. Das PocketBook iQ 701 basiert auf dem Betriebssystem Android.Mit Android: PocketBook iQ 701

Während bei den Geräten mit eInk-Display der Zugriff auf bookland.net per Browser erfolgt, sind zu diesem Zweck auf dem Android-betriebenen PocketBook iQ 701 mit einen resistiven 7-Zoll-TFT-Touchscreen eine eigene App und Widgets vorinstalliert. PocketBook erwäge die Bookland-App auch für andere Geräte über den Android-Market verfügbar zu machen. Außerdem soll für die Reader mit eInk-Display ein SDK-Kit veröffentlicht werden, damit Programmierer ihre eigenen Anwendungen entwickeln können.

Neue eBook-Reader hat der Hersteller PocketBook aber nicht im Gepäck. Mitarbeiter des Herstellers haben aber im Standgespräch durchblicken lassen, dass noch dieses Jahr ein eBook-Reader mit Android-Betriebssystem und einem augenfreundlichen Farbdisplay, der mit eInk vergleichbar sei aber eine wesentlich schnellere Reaktionszeit habe, verkauft werden könnte. Gerüchten zufolge soll in dem bisher noch unbekannten Gerät ein Bildschirm von Qualcomm zum Einsatz kommen. Vermutlich wird es sich um ein sogenanntes Mirasol-Display handeln, das auch die Anzeige von Videos ermöglicht.

Einen Schritt voraus: Hanvon zeigt einen eBook-Reader mit Farb-eInk-Display

Hanvon [Link auf http://www.hanvon-deutschland.de/html/startseite.html entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar] ist bereits einen Schritt weiter. Am Stand des chinesischen Herstellers (Halle 17, Stand A11) lässt sich bereits jetzt ein funktionierender Prototyp mit einem 9,7-Zoll großen Farb-eInk-Display, WLAN- und UMTS-Schnittstelle bestaunen. Der Seitenwechsel ist bereits jetzt ziemlich flott. Die Farben wirken aber noch recht blass. Mit dem Marktstart könne unter Umständen noch dieses Jahr gerechnet werden. Bis dahin werde das Gerät aber noch verbessert, sichert der Hersteller zu. Angaben zu Preisen könne man zurzeit noch nicht machen. Der WISEreader W800 von Hanvon bietet einen 8-Zoll-eInk-Screen mit bis zu 16 GraustufenHanvon WISEreader W800: 8-Zoll-eInk-Screen mit bis zu 16 Graustufen

Der Hanvon WISEreader W800 soll schon wesentlich früher erhältlich sein. Das Gerät verfügt über einen 8-Zoll-eInk-Screen, der 1024 mal 768 Pixel auflöst und bis zu 16 Graustufen darstellen kann. Statt eines herkömmlichen Touchscreens ermöglicht ein Grafiktablet, das hinter dem Display verbaut ist, die Bedienung des Gerätes per Stylus. Unterstützt werden die gängigsten Text- und Bild-Dateiformate. Musik gibt der W800 über eine 3,5 Millimeter-Klingenbuchse in den Formaten WAV, WMA und MP3 wieder. Der 512 MB große interne Speicher lässt sich mit SD-Karten erweitern. Per WLAN kann der Reader mit dem Internet kommunizieren. Angetrieben wird das Gerät von einer 360 MHz CPU und 128 MB RAM. Eine weitere Neuheit am Stand von Hanvon ist schließlich neben diversen Tablets auch der WISEreader W680. Das 6-Zoll-Gerät kommuniziert per WLAN- oder 3G-Schnitstelle.

Auf der zweiten Seite erfahren Sie mehr über eBook-Reader ohne mechanische Tasten und eBook-Reader, die für Großkunden konfiguriert werden können.

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