![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 18.05.2013 |
Abschaffung von Call by Call? Die Alternativ-Anbieter wehren sich28.01.2013
18:41 Call-by-Call-Betreiber legen BNetzA wissenschaftliches Gutachten vorInhaltsverzeichnis:1. Call by Call: Anbieter fordern weitere Verpflichtung der Telekom2. Anbieter: CbC wird aktiv genutzt - zu wenig adressierbare Anschlüsse
Von Marc Kessler
![]() Die Bundesnetzagentur hat die Deutsche Telekom bislang zu Call by Call und Preselection verpflichtet Die Call-by-Call-Anbieter 01051 Telecom, Ventelo, Callax und Tele2 haben sich bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) dafür ausgesprochen, dass sie die Deutsche Telekom weiterhin dazu verpflichtet, Call by Call ("Betreiberauswahl") und Preselection ("Betreibervorauswahl") an ihren Anschlüssen ermöglichen zu müssen. Hintergrund: Seit Inkrafttreten des neuen Telekommunikationsgesetzes (TKG) ist diese Verpflichtung eine Kann-Regelung, die in Paragraph 21 des neuen TKG festgelegt ist. Dort heißt es unter anderem: "Die Bundesnetzagentur kann auf Antrag oder von Amts wegen Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze, die über beträchtliche Marktmacht verfügen, verpflichten, anderen Unternehmen Zugang nach Maßgabe dieser Vorschrift zu gewähren einschließlich einer nachfragegerechten Entbündelung, insbesondere wenn anderenfalls die Entwicklung eines nachhaltig wettbewerbsorientierten nachgelagerten Endnutzermarktes behindert oder diese Entwicklung den Interessen der Endnutzer zuwiderlaufen würde. (...) Die Bundesnetzagentur soll Betreibern öffentlicher Telekommunikationsnetze, die über beträchtliche Marktmacht verfügen, folgende Verpflichtungen nach Absatz 1 auferlegen: (...) Zugang zu bestimmten Netzkomponenten, -einrichtungen und Diensten zu gewähren, um unter anderem die Betreiberauswahl oder die Betreibervorauswahl zu ermöglichen." Monopolkommission stellt Call by Call in FrageDas Problem für die Call-by-Call-Betreiber: Die Monopolkommission hat die Bedeutung von Call by Call und Preselection in ihrem letzten Sondergutachten vom Dezember 2011 als "stark abnehmend" bezeichnet. Gemäß Paragraph 121 TKG erstellt die Monopolkommission "alle zwei Jahre ein Gutachten, in dem sie den Stand und die absehbare Entwicklung des Wettbewerbs und die Frage, ob nachhaltig wettbewerbsorientierte Telekommunikationsmärkte in der Bundesrepublik Deutschland bestehen, beurteilt, die Anwendung der Vorschriften dieses Gesetzes über die Regulierung und Wettbewerbsaufsicht würdigt und zu sonstigen aktuellen wettbewerbspolitischen Fragen Stellung nimmt (...)". In ihrem Gutachten schrieb die Monopolkommission: "Die Bundesnetzagentur muss dann [mit Inkrafttreten des neuen TKG, Anm. der Red.] zukünftig prüfen, ob diese Verpflichtung weiterhin notwendig ist. In Frage steht dies, da der Anteil der Gesprächsverbindungen, die mittels der Betreiber(vor)auswahl durch alternative Anbieter erbracht werden, stark abnimmt und sich immer mehr Nutzer für Bündelangebote entscheiden, die unter anderem eine Flatrate für Gespräche innerhalb des Festnetzes oder aus Mobilfunknetzen in das Festnetz beinhalten. Eine etwas größere Bedeutung hat die Betreiber(vor)auswahl allerdings noch für Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze, da diese in den üblichen Flatrate-Angeboten - mit Ausnahme der sogenannten All-Net-Flat - nicht enthalten sind. Da an dieser Verpflichtung Geschäftsmodelle von alternativen TK-Unternehmen hängen, sollte ein Auslaufen der Verpflichtung zur Betreiber(vor)auswahl mit einer gewissen Übergangsfrist erfolgen." Call-by-Call-Anbieter haben eigenes Gutachten in Auftrag gegebenDas sehen die Alternativ-Anbieter naturgemäß anders und wollen dies nun auch mit einer eigenen Studie belegen, die das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) erstellt hat (Stand: Januar 2013, noch nicht veröffentlicht). In dem Papier mit dem Titel "Die Bedeutung der Betreiber(vor)auswahl für den Wettbewerb in den Telefoniemärkten" kommt das WIK zwar zu dem Ergebnis, dass "das Marktvolumen der Verbindungsnetzbetreiber, die sich auf die Betreiber(vor)auswahl abstützen, (...) in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen" sei. Das sei aber im Wesentlichen darauf zurückführen, dass die Zahl der Telefonanschlüsse der Deutschen Telekom "von ursprünglich fast 40 Millionen Anschlüssen auf inzwischen knapp 23 Millionen Anschlüsse" zurückgegangen sei. Zudem "fragen die Kunden verstärkt Komplettanschlüsse, Bündeltarife und Flatrates nach, für die die Nutzung von Call-by-Call für nationale Festnetzgespräche weniger interessant ist". Auf der zweiten Seite unseres Artikels erfahren Sie, welche Argumente die Alternativ-Anbieter haben, um die Wichtigkeit von Call by Call und Preselection zu untermauern - und warum ihrer Meinung nach Call by Call auch im Kabel oder sogar bei allen Telekom-Konkurrenten nutzbar sein sollte.
1 2
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 28.01.2013:
- Abschaffung von Call by Call? Die Alternativ-Anbieter wehren sich |
|
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Ratgeber: Falsche Rechnung Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Smartphones: Schutz vor Malware Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2013 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB] · [Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 290 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||