Die Bundesnetzagentur (
BNetzA) hat die
Auskunftsrufnummer 11861 zur Neuzuteilung ausgeschrieben. Bislang wurde die Rufnummer von der Deutschen Bahn für Fahrplanauskünfte verwendet und war mit Kosten von 3 Cent pro Sekunde (1,80 Euro pro Minute aus dem Festnetz der
Deutschen Telekom) extrem teuer. Mittlerweile hat die Bahn ihre Service-Nummer auf eine
01805-Hotline umgestellt, die "nur" noch 14 Cent aus dem Festnetz kostet.
Nun können sich Interessenten an der Auskunftsnummer bis zum 24. September bei der Bundesnetzagentur per Antrag bewerben. Bedingung ist aber neben einer gültigen Gewerbeanmeldung auch die Vorlage eines Realisierungskonzepts, das unter anderem einen Finanz- und Investitionsplan samt Bankbestätigung enthalten muss.
Bei der laufenden Ausschreibung weicht die BNetzA indes von ihrem regulären Zuteilungsverfahren ab: Normalerweise gilt das Prinzip "First come, first served" bei taggenauer Erfassung. Gehen zwei (vollständige) Anträge für eine
Auskunftsnummer am selben Tag ein, entscheidet das Losverfahren. Bei der aktuellen Neuvergabe der 11861 erhalten aber alle Interessenten, deren Anträge vollständig bis zum 24. September bei der BNetzA eingehen, dieselbe Chance auf Zuteilung.
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Welche Rufnummer ist welcher Dienst?
Der Rufnummernraum in Deutschland ist unübersichtlich - nahezu jeder Dienst hat seine
eigene Vorwahl. Um Klarheit zu schaffen, zeigen wir alle deutschen Rufnummergassen in
einer Übersicht und informieren über Art und Kosten des jeweiligen Dienstes.
Übersicht aller Rufnummerngassen
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