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Betrug: Deutsche Bundesbank warnt vor gefälschten E-Mails

29.11.2011
13:18

Betrüger wollen durch Phishing-Mails an persönliche Kreditkarten-Daten gelangen

Von mit Material von dpa
Betrug: Deutsche Bundesbank warnt vor gefälschten E-Mails
Bundesbank warnt vor Phishing-Mails
Die Deutsche Bundesbank hat eine Warnung vor gefälschten E-Mails herausgegeben, mit denen Betrüger an persönliche Daten wie Kreditkartennummern gelangen wollen. In den derzeit in Umlauf gebrachten E-Mails geben sich die Täter demnach als "Deutsche Bundesbank" aus und weisen auf eine Kooperation zwischen dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und den führenden Kreditkartenunternehmen hin, mit der der illegale Handel mit gestohlenen Kreditkarten unterbunden werden solle.

Wie die Bundesbank in Frankfurt am Main mitteilte, gibt der Absender der gefälschten E-Mail vor, Kreditkarten im Notfall zeitnah sperren zu wollen. Die Adressaten sollten sich auf dem in der Mail angegebenen Portal verifizieren - andernfalls würden Datensätze zum 1. Dezember gesperrt.

Die Bundesbank warnte davor, auf derartige - seit dem vergangenen Wochenende aufgetauchte - Mails zu reagieren. Es handele sich um einen der täglich zunehmenden Betrugsversuche, um an Kreditkartendaten, PINs oder andere Zugangsdaten der Bankkunden zu gelangen. Sie mahnte zudem, dass Kunden persönliche Daten etwa für Karten oder Internetzahlungen nur an autorisierte Personen und über autorisierte Kommunikationswege weitergeben dürften.

"Die Mail stammt nicht von der Deutschen Bundesbank. Bei der E-Mail handelt es sich um eine Form von Phishing, in der die Empfänger durch eine offiziell wirkende E-Mail zur Preisgabe von persönlichen Informationen verleitet werden sollen. Die Deutsche Bundesbank warnt eindringlich davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren," so die Warnung der Bundesbank.

Die Betrugsversuche durch gefälschte E-Mails und Werbeanrufe ist seit Jahren ein wachsendes Problem. Mit scheinbar verlockenden Angeboten, warnenden Hinweisen oder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen sollen die Verbraucher dazu gebracht werden, ihre empfindlichen Daten preiszugeben. Bei zweifelhaften Anrufen oder E-Mails gilt es daher, misstrauisch zu sein. Vor allem die Aufforderung zur Angabe persönlicher Daten sollte stutzig machen - kein seriöser Internetanbieter und keine Bank wird den Verbraucher per E-Mail dazu auffordern, vertrauliche Informationen wie etwa Passwörter oder Kontodaten im Internet preiszugeben.

Informationen zum Thema Phishing und wie Sie sich davor schützen können, erhalten Sie über unseren Ratgeber zur Sicherheit im Internet.

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RE: "kann derzeit Schadsoftware auf ... NoobyNoob 14.04.13 10:37
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