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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Breitband auf dem Land: Das bringt die digitale Dividende16.05.2009
17:13 "Funk-Internet" könnte schon 2010 viele "weiße Flecken" schließenInhaltsverzeichnis:1. Was versteckt sich hinter der digitalen Dividende?2. Ländliche Gebiete profitieren als erste 3. Kabelnetzbetreiber intervenieren energisch
In den letzten Wochen und Monaten ist immer öfter vom Begriff "Funk-Internet", häufig gepaart mit
dem Begriff digitale Dividende, die Rede. Doch viele können mit diesen Bezeichnungen nichts anfangen
und haben auch keine konkrete Vorstellung davon, ob und wie Ihnen das Ganze zu einem Breitband-Anschluss mit
mehreren Megabit pro Sekunde verhelfen könnte.
nächste Seite: Ländliche Gebiete profitieren als erste
Das, was vereinfacht gerne Funk-Internet genannt wird, bezeichnet die Nutzung der sogenannten digitalen Dividende zur Breitband-Versorgung. Unter der digitalen Dividende versteht man den Gewinn von Frequenzen, die bislang zur analogen terrestrischen Ausstrahlung von Fernsehsignalen (heute durch DVB-T ersetzt) sowie vom Militär genutzt wurden. Dieser Frequenzgewinn betrifft insgesamt 72 Megahertz, nämlich das UHF-Frequenzband zwischen 790 und 862 MHz. Tiefe Frequenzen ermöglichen große Abdeckung
Diese ehemaligen Rundfunkfrequenzen sollen nun zur Breitbandversorgung
Derzeit wird seitens der Politik intensiv über die Nutzung der digitalen Dividende diskutiert. Der Bundesrat wollte am 15. Mai entscheiden, dass die Frequenzen künftig für Mobilfunkdienste genutzt werden können. Die Abstimmung darüber hat er aufgrund einiger Probleme (vgl. letzte Seite dieses Artikels), die nach Ansicht zweier Ausschüsse noch nicht ausreichend geklärt sind, aber am Freitag zunächst verschoben. Nach der Verabschiedung dieser sogenannten Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung will die Bundesnetzagentur (BNetzA) noch in diesem Jahr ein Zuteilungsverfahren entwickeln, was in der Praxis in einer Versteigerung der Frequenzen enden wird. Auch die Bundesregierung unterstützt in ihrer Breitbandstrategie die "rasche Nutzung des Potenzials der digitalen Dividende": Sie solle "für die Sicherstellung einer leistungsfähigen breitbandigen Versorgung (...) bislang nicht mit Breitband versorgter Gebiete" genutzt werden. Mobilfunker testen bereits intensiv
Die Mobilfunk-Unternehmen testen derweil bereits die Nutzung der digitalen Dividende in verschiedenen Pilotprojekten:
Der Endnutzer zuhause merkt von all der Technik im Hintergrund nichts: Er nutzt als Endgerät eine Art Modem, ein sogenanntes CPE (Customer Premises Equipment). Diese Empfangseinheit kann dabei indoor oder outdoor installiert werden, was auch von der Entfernung zum Sendestandort und der jeweiligen Signalstärke abhängig ist. Auf der nächsten Seite lesen Sie, wie die Bundesnetzagentur dafür sorgen will, dass zuerst die ländlichen Regionen von der digitalen Dividende profitieren und was Vodafone-Chef Joussen verspricht.
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