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Blu-ray-Player fürs Heim-Kino: Tipps zum Geräte-Kauf

09.07.2011
18:42

Aktuelle Player-Generation mit guter Kompatibilität zu immer günstigeren Preisen


Bei einem gut ausgestatteten Multimedia-Center dürfen Blu-ray-Player auf keinen Fall fehlen. Die hochauflösenden Player spielen nicht nur Datenträger in hoher Bild- und Ton-Qualität ab, sondern lassen sich auch für weitere Dienste nutzen. Bei der Auswahl des passenden Players sollten Nutzer nicht allein auf den Preis achten. Um Fotos oder Videos vom Computer auf dem Fernseher darzustellen, Filme aus einer Online-Videotheken zu bestellen oder um das Wohnzimmer in ein 3D-Heimkino zu verwandeln, sollte das Gerät sich ins Heimnetzwerk und Internet einbinden lassen.

Blu-ray-Player fürs Heim-Kino: Tipps zum Geräte-Kauf
Vielfältig: Die Blu-ray-Player
Der Start der Blu-ray-Disk (BD) wurde 2002 durch ein Konsortium verschiedener Unternehmen wie Philips, LG, Samsung und weiteren beschlossen. Sieben Jahre später wurden bereits eine knappe halbe Million Blu-ray-Player verkauft. Mittlerweile hat sich der HD-Nachfolger der DVD als Speichermedium für Filme etabliert. Eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom besagt, dass erstmals mehr Abspielgeräte für BDs als für DVDs verkauft wurden.

Großer Preissturz bei Blu-ray-Playern

Die hohen Verkaufszahlen der Blu-ray-Player begründen sich in den zunehmend sinkenden Preisen der Geräte sowie der wachsenden Anzahl an HD-Flachbildfernsehern in den Haushalten. Kostete 2007 ein gut ausgestatteter Player noch durchschnittlich 520 Euro, sind es laut Bitkom jetzt nur noch 167 Euro. Parallel sind auch die Anschaffungskosten einer Blu-ray-Disk laut Bundesverband Audiovisuelle Medien im ersten Quartal auf 15 Euro gesunken.

Für Blu-ray-Player aus dem Einstiegssegment zahlen Kunden im Schnitt 100 Euro. Diese Geräte verzichten auf unnötige Zusatzfunktionen und konzentrieren sich ganz auf eine Funktion: Dem Abspielen von Blu-ray-Disks. Da auch ein USB-Anschluss bei fast allen Anbietern Standard ist, lassen sich außerdem Fotos oder Videos von einer Festplatte oder einem USB-Stick zeigen.

gerade Einsteiger-Geräte machen allerdings auch die Unterschiede der verschiedenen Player deutlich. So schneiden viele Modelle bei der Skalierung von DVD-Bildern aufs HD-Format schlechter ab, weil sie einen billigeren Bildverarbeitungschip an Bord haben als Oberklasse-Geräte. Linien eines Fußballfeldes können dann beispielsweise leicht fransig aussehen. Allein am Preis lässt sich das aber wegen unterschiedlicher Ausstattungen nicht festmachen.

Internetverbindung mit vielen Vorteilen

Die aktuelle Player-Generation kann fast durchgehend mit einem Internet-Anschluss aufwarten. Für Nutzer bedeutet diese Standardisierung, dass zusätzliche Inhalte wie beispielsweise weggelassene Szenen, Trailer oder Spiele abgerufen und direkt auf dem Fernseher wiedergegeben werden können. Ob ein Player online gehen kann, erkennen Kunden an dem "BD Live"-Logo auf dem Gerät.

Ein weiterer Vorteil einer Internetverbindung ist die leichte Installation eventueller Updates. "Damit verbessern Verbraucher das Nutzererlebnis deutlich", sagt Michael Zink, der als Manager bei Technicolor arbeitet und im Vorstand der Hersteller-Organisation Blu-ray Disc Association sitzt. Mit den neuen Versionen der eingebetteten Software werden Programmierfehler ausgebessert und neue Features eingerichtet. Viele Player können Fotos, Videos oder Musik aus dem Heimnetzwerk auf dem Fernseher abspielen - etwa vom PC oder einem NAS-Laufwerk. Für eine gute Kompatibilität der genutzten Multimedia-Geräte sollten Nutzer auf die DLNA-Zertifizierung achten. Der Standard garantiert, dass Geräte mit diesem Logo reibungslos zusammenarbeiten können. Mehr Schwierigkeiten bringen Filme aus dem Internet, da viele Player zwar Videoportale einbinden, den Nutzer aber nicht selbst wählen lassen. Welche Portale eingebunden werden können, ist bei jedem Hersteller unterschiedlich und sollte dabei vor dem Kauf abgeklärt werden. Immerhin: Das Videoportal YouTube ist bei vielen Geräten vorinstalliert.

WLAN-Anschluss für mehr Unabhängigkeit

Ebenfalls wichtig für oder gegen die Entscheidung eines Players ist die Verbindung, mit der die Geräte an das Internet angeschlossen werden. Nicht alle Player verfügen über WLAN, sondern werden mit Hilfe eines Netzwerkkabels ans Netz angebunden. Im Gegensatz zum kabelgebundenem Anschluss bietet die WLAN-Variante eine höhere Unabhängigkeit bei der Positionierung des Players. In den seltensten Fällen steht der Player direkt neben dem Modem und die Nachrüstung eines WLAN-Moduls ist oft umständlich und teuer.

3D-fähige Blu-ray-Player gibt es aktuell ab rund 150 Euro zu kaufen. Bietet ein Player ein gutes Bild in 2D, sind in der Regel auch dreidimensionale Inhalte kein Problem. Ein höheres Augenmerk sollte der Käufer bei der Ausstattung seines eigenen 3D-Kinos auf die Auswahl des Fernsehers legen, der die 3D-Technik auf jeden Fall unterstützen muss.

Bei Oberklasse-Geräten wird der Blu-ray-Player fast zur Nebensache: Sie haben einen Festplattenrekorder oder einen BD-Brenner. Und für einige Geräte gibt es Apps, die das Smartphone zur Fernbedienung machen. Das hat seinen Preis: Für einen Alleskönner gibt man gut und gerne mehr als 1 000 Euro aus.

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mit Material von dpa
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Betreff Autor Datum
3D Player geschenkt koelli 09.07.11 20:35
RE: DLNA Kompatibilität Conax 03.06.11 18:56
RE: DLNA Kompatibilität mikiscom 03.06.11 16:40
RE: DLNA Kompatibilität bholmer 03.06.11 11:01
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre