VoIP

BlauApp: Das VoIP-Angebot von Blau im Test

Für 9 Cent pro Minute und SMS kommunizieren
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Wie berichtet bietet der Hamburger Mobilfunk-Discounter Blau ab sofort auch die Internet-Telefonie mit Android-Smartphones an. Damit sollen beispielsweise Interessenten die Möglichkeit haben, auch dann die Tarife von Blau zu nutzen, wenn sie noch längerfristig vertraglich an einen anderen Anbieter gebunden sind.

Anmeldefenster der BlauAppAnmeldefenster der BlauApp Mit der BlauApp telefonieren die Kunden für 9 Cent pro Minute in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze und auch der Versand einer SMS schlägt mit 9 Cent zu Buche. Wie bei der SIM-Karte von Blau gibt es auch bei der BlauApp den Kostenstopp, so dass der Tarif ab 39 Euro im Monat für die innerdeutsche Kommunikation zur Flatrate wird. Telefonate in ausländische Festnetze sind zu Minutenpreisen ab 9 Cent möglich. In die Mobilfunknetze im Ausland können Gespräche ab einem Preis von 29 Cent pro Minute geführt werden. Dabei gilt es naturgemäß zu beachten, dass die Verbindungen via Internet hergestellt werden. VoIP-Telefonate sind einerseits nicht in allen Tarifen gestattet bzw. technisch möglich.

Bei VoIP-Nutzung Datenverkehr im Auge behalten

Darüber hinaus muss der Datenverkehr, der durch die Telefonate mit der BlauApp anfällt, bedacht werden. Wer ein Smartphone verwendet, sollte allerdings ohnehin über eine Daten-Flatrate verfügen. Somit kann es sich je nach Handy-Tarif durchaus lohnen, das Angebot von Blau zumindest einmal einem Test zu unterziehen.

Blau verspricht Kunden nach der Anmeldung ein Startguthaben von 1 Euro, so dass ein unverbindlicher Test möglich ist. Wer bis zum 15. Februar 10 Euro Guthaben auflädt, bekommt darüber hinaus ohne zusätzliche Kosten für drei Monate eine Flatrate für Telefonate ins deutsche Festnetz.

Installation aus dem Android Market möglich

Freischaltung erst nach einigen Stunden WartezeitFreischaltung erst nach einigen Stunden Wartezeit Die BlauApp kann kostenlos aus dem Android Market heruntergeladen werden. Die Installationsdatei hat einen Umfang von 2,5 MB. Anschließend muss man sich registrieren. Das funktioniert einerseits direkt aus der App heraus (wobei dann eine Weiterleitung auf die BlauApp-Webseite erfolgt), andererseits aber auch über die Homepage für das mobile VoIP-Produkt.

Bei der Anmeldung muss die eigene Handynummer angegeben werden. Kein Wunder, denn die Anwendung ermöglicht auch den SMS-Versand. Die Richtigkeit der Angaben überprüft Blau, indem dem Kunden per SMS an die angegebene Rufnummer ein Freischaltcode geschickt wird. Dieser muss am Ende des Registrierungsvorgangs eingegeben werden.

Freischaltung dauerte im Test mehrere Stunden

Blau verspricht anschließend eine Freischaltung der App innerhalb weniger Minuten und eine Bestätigungs-E-Mail "im Laufe der nächsten Stunde". In unserem Test, den wir mit dem Samsung Galaxy Note durchgeführt haben, kam die Bestätigungs-E-Mail erst nach etwa sechs Stunden an. Blau begründete dies auf Anfrage mit einem großen Kunden-Ansturm kurz nach dem Start des Dienstes.

Das Einloggen in die App funktionierte zuerst nicht. Stattdessen erhielten wir mehrfach Fehlermeldungen. Nachdem wir die Anwendung deinstalliert und anschließend neu installiert hatten, konnten wir den mobilen VoIP-Dienst nutzen und das Startguthaben von 1 Euro war bereits aufgebucht.

Auf Seite 2 lesen Sie, welche Erfahrungen wir bei der Nutzung der BlauApp gemacht haben.

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