Test

Blackberry Z10: Das erste Blackberry-10-Smartphone im Test

Gute Verarbeitung, durchdachtes Konzept, schnelles Internet
AAA

Seit dem 30. Januar ist die neue Smartphone-Plattform Blackberry 10 am Start. In Deutschland werden die ersten Exemplare des Blackberry Z10, wie sich das erste Handy nennt, das auf dem neuen Betriebssystem basiert, erst Ende Februar verkauft. Wir hatten aber die Möglichkeit, in London ein SIM-Lock-freies Exemplar des Handys zu erwerben. Nachdem wir ein Vorseriengerät schon im Januar getestet hatten, wollten wir nun ein reguläres Exemplar des Blackberry Z10 einem Test unterziehen.

BlackBerry Z10

Zum Lieferumfang gehört neben dem Smartphone selbst der Akku, der sich im Gegensatz zu den Handys vieler anderer Hersteller weiterhin austauschen lässt. Das wird vor allem Poweruser freuen, die mit einem Zweit-Akku im Gepäck die Gefahr minimieren können, an Tagen mit intensiver Nutzung am späten Nachmittag oder spätestens abends mit leerem Akku dazustehen.

Blick ins Hauptmenü des Blackberry Z10Blick ins Hauptmenü des Blackberry Z10 Ebenfalls mit im Paket ist ein USB-Kabel, über das sich das Blackberry Z10 mit dem PC oder Mac verbinden oder an das ebenfalls mitgelieferte Netzgerät anschließen lässt, um den Akku wieder aufzuladen. In Großbritannien wird naturgemäß ein englisches Netzteil mitgeliefert. Das Blackberry Z10 kann jedoch mit beliebigen anderen USB-Ladegeräten mit frischer Power versorgt werden. Ebenfalls mit im Paket liegen ein kabelgebundenes Headset und eine kurze Anleitung.

Gute Verarbeitung trotz Kunststoff-Deckel

Das Blackberry Z10 hinterlässt schon auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck, auch wenn die Oberschale abseits des Displays aus Kunststoff hergestellt wurde. Der Akkufach-Deckel ist geriffelt und leicht gummiert. Dadurch liegt das Smartphone gut in der Hand. Die Form des Telefons erinnert an das Apple iPhone 5. Das Blackberry Z10 ist dank seines 4,2 Zoll großen Displays allerdings etwas größer.

Mit seinen 130 mal 65,6 mal 9 Millimetern und dem Display, das - wie schon erwähnt - eine Diagonale von 4,2 Zoll besitzt, ist das Blackberry Z10 deutlich kleiner als aktuelle Android-Spitzenmodelle wie das Samsung Galaxy S3 (4,8 Zoll) oder das Google Nexus 4 (4,7 Zoll). Dafür ist es handlicher. Für die Ein-Hand-Bedienung, wegen der sich Apple nach eigener Aussage für Form und Größe des iPhone 5 entschieden hat, ist das Blackberry Z10 dennoch etwas zu groß.

Blackberry setzt jetzt auf Micro-SIM-Karten

Blackberry Z10 unter der HaubeBlackberry Z10 "unter der Haube" Zur Inbetriebnahme haben wir zuerst eine SIM-Karte eingelegt. Im Gegensatz zu den früheren Smartphones des kanadischen Herstellers kommt nun anstelle einer Mini-SIM eine Micro-SIM-Karte zum Einsatz. Wir haben zusätzlich eine microSD-Karte mit einer Kapazität von 16 GB eingelegt, wobei das Gerät auch von Haus aus schon 16 GB internen Speicher an Bord hat. Dabei wird nun auch nicht mehr zwischen Speicher für Apps und Medien unterschieden. So kann es im Gegensatz zu älteren Blackberry-Handys nicht mehr so schnell vorkommen, dass der App-Speicher an seine Grenzen stößt.

Nach dem Einlegen des Akkus mussten wir den Ein-Schalter nicht mehr betätigen. Das Blackberry Z10 startete von selbst. Die Ersteinrichtung erinnerte an das Blackberry Playbook. Zuerst wurde die Sprache festgelegt, in der das Smartphone genutzt werden soll. Danach konnten wir die PIN der SIM-Karte eingeben und das Z10 führte eine Netzsuche durch und buchte sich schließlich ein.

Auf Seite 2 erfahren Sie, wie wir das Blackberry Z10 mit dem Internet verbunden haben und wie man erfährt, wie das neue Betriebssystem Blackberry 10 bedient wird.

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