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Blackberry World: Jeden Tag 1 000 neue Apps

Blackberry-10-Smartphones kommen nicht nach Japan
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Blackberry lädt für Ende Februar zu deutschem Launch-Event einBlackberry lädt für Ende Februar zu deutschem Launch-Event ein Seit rund einer Woche wird mit dem Blackberry Z10 das erste Smartphone verkauft, das mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10 ausgestattet ist. Inzwischen steht auch fest, wann in Deutschland der offizielle Startschuss für die neuen Handys des kanadischen Herstellers fällt: Blackberry lädt für den 21. Februar zu einem Launch-Event nach Köln ein.

Vodafone und o2 wollen als erste deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber ein Smartphone mit dem neuen Blackberry-Betriebssystem verkaufen. Vodafone hat ganz konkret das Z10 noch für den Februar angekündigt. Dabei dürfte der Verkaufsstart in der letzten Woche des Monats - also unmittelbar nach dem Launch-Event - erfolgen.

o2 hat sich noch nicht auf ein konkretes Smartphone-Modell festgelegt. Auch der Münchner Netzbetreiber wird aber wohl das Blackberry Z10 verkaufen, zumal das zweite neue Handy, das Blackberry Q10, erst im Frühjahr auf den Markt kommt. Erste Länder sollen das Gerät ab April erhalten, für die USA wird ein Start im Mai oder Juni vorausgesagt.

Kritik an den Apps in der Blackberry World

Auf der Entwicklerkonferenz Blackberry Jam Europe, die in dieser Woche in Amsterdam stattfand, sickerte zudem die Information durch, dass die Blackberry World derzeit täglich rund 1 000 neue Apps bekommt. Zum Start der Plattform vor einer Woche waren rund 70 000 Anwendungen im zentralen Software-Shop für die Blackberry-Smartphones verfügbar.

Unterdessen gibt es aber auch Kritik am App-Angebot. So seien einige auf dem internationalen Blackberry-10-Launch-Event als verfügbar angepriesene Anwendungen wie zum Beispiel Skype und WhatsApp in der Praxis noch gar nicht erhältlich. Zudem sei die Qualität vieler Apps in der Blackberry World nicht sonderlich hoch.

Rund ein Drittel der zurzeit verfügbaren Anwendungen sind portierte Android-Apps. Dabei werden derzeit nur Applikationen für Android 2.3 (Gingerbread) unterstützt. Programme, die ausschließlich auf neueren Versionen des von Google initiierten Smartphone-Betriebssystems laufen, lassen sich nicht auf Blackberry 10 portieren. Gegenüber Entwicklern bekundete Blackberry jedoch die Absicht, künftig auch Android-4.1-Apps (Jelly Bean) zu unterstützen. Blackberry 10 Dev Alpha CBlackberry 10 Dev Alpha C

Blackberry 10 Dev Alpha C mit Hardware-Tastatur

Darüber hinaus gibt es mit dem Blackberry 10 Dev Alpha C nun ein drittes Smartphone für Entwickler. Es verfügt im Gegensatz zu den beiden Vorgängern auch über eine Hardware-Tastatur, so dass Entwickler die Möglichkeit haben, ihre Apps auf einem Gerät zu testen, das ähnlich wie das Blackberry Q10 aufgebaut ist.

Nicht zuletzt berichten japanische Medien unter Berufung auf Blackberry-Sprecher, dass die neuen Smartphones des kanadischen Herstellers in Japan vorerst nicht auf den Markt kommen. Grund sei die geringe Nachfrage (Blackberry hat in Japan einen Marktanteil von lediglich 0,3 Prozent) bei gleichzeitig hohen Kosten für die Umsetzung von Blackberry 10 mit japanischen Schriftzeichen.

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