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Blackberry 10: RIM will mit großer App-Auswahl überzeugen

Aus der AppWorld wird in Zukunft die Blackberry World
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Blackberry-10-StartbildschirmBlackberry-10-Startbildschirm Am Mittwoch kommender Woche geht die Blackberry-10-Plattform des kanadischen Herstellers RIM offiziell an den Start. Der Erfolg der neuen Smartphones wird nicht zuletzt auch von den verfügbaren Apps abhängen, mit denen sich die Funktionen, die bereits im Auslieferungszustand im Betriebssystem verfügbar sind, erweitern lassen.

RIM stellt seine zentrale Software-Plattform im Vorfeld des Blackberry-10-Starts neu auf. Das teilte das Unternehmen heute offiziell mit. So wird die Blackberry AppWorld künftig als Blackberry World bezeichnet. Damit trägt RIM dem Umstand Rechnung, dass es in der Blackberry World künftig nicht nur Anwendungen, sondern auch weitere Features geben wird.

Eigene Rubriken für Apps und Spiele

Zunächst soll es neben Apps auch Spiele in jeweils eigenen Kanälen geben. Später sind auch Musik und Filme als weitere Bestandteile des Online-Stores denkbar. In den kommenden Wochen soll die neue Blackberry World zunächst auf dem Playbook Einzug halten. Später wird der neue Store auch auf den bisherigen Blackberry-Smartphones freigeschaltet.

Der Startbildschirm der Blackberry World soll künftig eine Übersicht mit den wichtigsten Updates und Neuigkeiten bieten. Kunden, die neue interessante Apps oder Spiele entdeckt haben, werden die Möglichkeit bekommen, dies mit Freunden über den Blackberry Messenger, über Facebook und Twitter zu teilen. Blackberry-Nutzer, die NFC-fähige Smartphones besitzen, können ihre App-Erlebnisse auch durch einfaches Aneinanderhalten der Handhelds austauschen.

Ursprünglich hatte RIM das Ziel, Blackberry 10 mit rund 100 000 Apps an den Start zu schicken. Dies wurde später auf 70 000 Anwendungen nach unten korrigiert, zumal alle für die bisherigen Blackberry-Smartphones programmierten Anwendungen auf der neuen Plattform nicht mehr funktionieren.

Wie viele Apps stehen zum Start zur Verfügung?

Am ersten Wochenende nach der Freigabe für neue Apps wurden bereits rund 15 000 Anwendungen eingereicht. 19 000 weitere Applikationen sind inzwischen hinzugekommen. Dazu zählen Apps der großen sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook, aber auch LinkedIn und Foursquare.

Die bereits auf den bisherigen Blackberrys verfügbare Office-Software Documents-to-Go wird es auch für das neue Betriebssystem geben. Ferner waren in der vergangenen Woche Screenshots aufgetaucht, die ein Skype-Icon auf einem Blackberry Z10 gezeigt haben. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem beliebten Smartphone-Messenger WhatsApp, dessen Macher angekündigt hatten, Blackberry 10 zunächst noch nicht zu unterstützen.

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