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Blackberry Torch 9810: Slider-Smartphone von RIM im Test06.11.2011
16:48 Kleines Update mit vielen DetailverbesserungenInhaltsverzeichnis:1. Blackberry Torch 9810 kombiniert Touchscreen und QWERTZ-Tastatur2. Der Torch 9810 im Business- und Multimedia-Einsatz 3. Blackberry OS 7 und AppWorld: Noch immer Nachholbedarf
Im Spätsommer 2010 brachte der Blackberry-Hersteller RIM
mit dem Torch 9800 sein erster
Slider-Handy auf den Markt, das Touchscreen und QWERTZ-Tastatur in einem Gerät
vereinte. Nun, etwa ein Jahr später, ist der Nachfolger erhältlich. Sein Name Torch 9810 verrät schon, dass RIM am
Gesamtkonzept wenig verändert, dafür aber an Details gefeilt hat. So kommt der
Torch 9810 mit dem brandneuen Betriebssystem Blackberry OS 7 und zahlreichen
Verbesserungen, die erst auf den zweiten Blick auffallen. Ob das neue Modell ein
würdiger Nachfolger des Torch 9800 ist und neben den Businesskunden auch für
Privatpersonen interessant sein könnte, verrät unser Test.
nächste Seite: Der Torch 9810 im Business- und Multimedia-Einsatz
Ein Schritt nach vorne beim Display
![]() Blackberry Torch 9810 Beginnen wir beim zentralen Steuerelement eines Touchscreen-Gerätes, dem Bildschirm. Klare und kräftige Farben konnten wir dem Vorgänger schon attestieren, enttäuschend fiel dagegen die Auflösung aus. Nun hat RIM für eine Aufwertung gesorgt und verbaut nun ein Display mit einer höheren Auflösung von 480 mal 640 Pixel bei gleicher Display-Größe von 3,2 Zoll (8,1 Zentimeter) Bildschirmdiagonale. Gerade beim Surfen im Web macht sich die höhere Auflösung deutlich bemerkbar, auch wenn sich das Blackberry-Modell im Vergleich zur Konkurrenz im Android-, iOS- und Windows-Phone-Bereich doch deutlich hintenanstellen muss. Wie von RIM gewohnt, ist die Verarbeitung des Smartphone auf hohem Niveau. Der Slider-Mechanismus benötigt zum Anschieben etwas Kraft, läuft dann aber sehr leichtgängig. Spaltmaße, die typischen Lücken für Staubkörnchen, finden sich beim Torch 9810 nicht und die Materialwahl ist hochwertig. Der Akkudeckel aus Kunststoff besitzt eine Rillen-Oberfläche, die beim Tippen für eine gute Griffigkeit sorgt und zugleich leicht und modern wirkt. Unter dem Display befinden sich vier physische Tasten für die Grundfunktionen (Abheben, Optionen, Zurück, Auflegen) sowie ein Trackpad. Somit ist es dem Torch-Besitzer möglich, das Gerät zusätzlich zur Touchscreen-Bedienung wie einen klassischen Blackberry zu bedienen. Dies funktioniert in der Praxis hervorragend, Fans des altbekannten Bedienkonzeptes können also getrost zum neuen Torch greifen. Die Maße des Torch 9810 machen ihn gerade noch Hosentaschen-tauglich. Mit 111 mal 62 mal 15 Millimetern ist er zwar recht kurz, fällt aber sehr dick aus. Das Gewicht von 161 Gramm hebt ihn ebenfalls von vielen Smartphones ab, spricht aber für eine ordentliche Materialwahl. Telefoniequalität und Akkulaufzeit
In Sachen Standbyzeit kann der Torch 9810 zwar mit der Android- Konkurrenz mithalten, Bestwerte setzt er allerdings nicht. Auch für ihn gilt: Nach einem Tag intensiver Nutzung mit aktiver Push-E-Mail und einigen Ausflügen ins mobile Internet muss eine Steckdose her. Größter Stromfresser ist natürlich das Display. Bleibt der Torch 9810 im Standby auf dem Schreibtisch liegen, hält der Akku (Kapazität 1270 mAh) problemlos einige Tage durch.
Auf der nächsten Seite lesen Sie mehr über die Hardware
des Blackberry Torch 9810 und erfahren, ob er auch für Multimedia-affine
Anwender taugt.
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