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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 21.05.2013 |
Der Blackberry Storm2 9520 im Smartphone-Test21.01.2010
19:08 Die wesentlichen Unterschiede zum ersten Storm-Modell 9500
Von Björn Brodersen
Wer in der Bahn sein Handy mit eingeschalteten Tastentönen nutzt,
zieht den Unmut der Mitfahrer auf sich. Auch Nutzer eines
Blackberry-Smartphones der Storm-Reihe ernten schnell
genervte Blicke, auch wenn dieser Touchscreen-Handheld
gar nicht über eine echte Ziffern- oder Voll-Tastatur verfügt. Dafür "knackt" das Display
bei Eingaben des Nutzers per Fingerdruck. Dieses Knacken deutet nicht auf einen
fehlerhaft verarbeiteten Bildschirm hin, sondern ist eine vom Hersteller bewusst
geschaffene Eigenschaft, die sowohl beim
Blackberry Storm 9500 als auch beim
Blackberry Storm2 9520 die
Touchscreen-Nutzung erleichtert. Über welche weiteren Merkmale sich Nutzer des neuen
Modells Storm2 freuen dürfen, haben wir im Test herausgefunden.
Wichtige Neuerungen gegenüber dem ersten Blackberry Storm
![]() Blackberry Storm2 und Blackberry Storm Äußerlich gibt es nur wenige Unterschiede zwischen Blackberry Storm2 9520 und dem Vorgänger Blackberry Storm 9500. Auffälligste Abweichung des aktuellen Handhelds sind die vier in den Touchscreen integrierten Hörer- und Menü-Tasten zum Annehmen und Beenden von Anrufen, zum Öffnen des Hauptmenüs und zum Zurückgehen auf die vorherige Menü-Seite. Dazu kommen beim Blackberry Storm2 ein zweiter Lautsprecher sowie eine integrierte Rückschale. Auf den ersten Blick nicht sichtbar sind das eingebaute WLAN-Modul für den Internetzugriff an Hotspots unterwegs sowie die neue Aufhängung des Displays. Bei Öffnen des Hauptmenüs zeigen sich zudem fast doppelt so viele Anwendungs-Icons wie beim Storm 9500.
Weitere Neuerungen sind eine überarbeitete SurePress-Eingabe, ein schnellerer
E-Mail-Versand ohne Umweg über die Menütaste sowie eine automatische Touchscreen-Sperre
beim Telefonieren mit dem Blackberry am Ohr. Einige dieser neuen Features bleiben nicht
nur dem neuen Blackberry Storm2 9520 vorbehalten, sondern erhält der Blackberry
Storm 9500 auch per Software-Update. Auch andere Blackberry-Modelle, die nicht per
Touchscreen bedient werden, aber über mindestens 64 MB internen Speicherplatz
verfügen, erhalten mit einem Software-Upgrade auf Blackberry OS 5.0 zusätzliche
Funktionen.
Ansonsten zeigt sich der Storm2 im Blackberry-typischen Formfaktor und sauber verarbeiteten Gehäuse, ist allerdings mit einem Gewicht von 160 Gramm etwas schwerer als der alte Storm-Handheld 9500. Mechanische (Kunststoff-)Taste finden sich nur noch an den Gehäuseseiten fürs Auslösen der integrierten Kamera und fürs Regulieren der Hörer-Lautstärke sowie eine frei belegbare Anwendungstaste. Seitlich angebracht sitzen auch der Micro-USB-Anschluss sowie der 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für ein Headset. Der Steckplatz für eine microSD-Karte mit bis zu 32 GB sitzt unter der Rückschale, der Akku muss zum Wechseln der Speicherkarte aber nicht herausgenommen werden. Eine 2 GB große Speicherkarte ist im Lieferumfang enthalten. Der interne Speicherplatz des Handys zur Ablage von Fotos, Musiktiteln oder anderen Daten umfasst 256 MB. Kapazitiver Touchscreen mit "mechanischem" Feedback
So lässt sich das Handy schneller und kontrollierter bedienen als der alte Storm: Der Nutzer kann zum Scrollen unbesorgt mit dem Finger über die Display-Oberfläche fahren, Anwendungen öffnen sich erst auf kurzen bewussten Druck. Kinetisches Scrollen erfolgt auf diese Weise flüssig wie auf dem Apple iPhone. Hinsichtlich Bildschärfe, Helligkeit und Farbkraft gibt es am Display des Storm2 nichts zu beanstanden. Zuverlässig reagierender Bewegungssensor
Die Tastaturen sind wie bei allen Blackberry-Geräten auf das Tippen mit beiden Daumen ausgelegt, wobei die Finger dabei über die Display-Oberfläche gleiten können. Erstmals können Blackberry-Nutzer beispielsweise für die Großschreibung mit einem Daumen die Shift-Taste gedrückt halten und mit dem anderen Daumen auf einen Buchstaben tippen. Auch wenn die einzelnen Tastenfelder klein anmuten, so trifft man sie doch in der Regel zielgenau. Weitere Neuerung: E-Mails können direkt aus dem Textfeld heraus abgeschickt werden. Der Bewegungssensor im Storm2 sorgt für ein zuverlässig zügiges Umschalten der Display-Ansicht zwischen Hoch- und Querformat. Wird das Gerät beim Telefonieren an das Gesicht gehalten, schaltet sich aufgrund eines Näherungssensors automatisch eine Touchscreen-Sperre ein. So gehören auch Verbindungsabbrüche durch versehentliches Berühren des Displays der Vergangenheit an. Auf der folgenden Seite erfahren Sie mehr über das mobile Internetsurfen und die Multimedia-Funktionen des Blackberry Storm2 9520.
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