Viele Manager wollen auf den
Blackberry als
Arbeitsmittel nicht mehr verzichten - viele Arbeitgeber jedoch sehen die Geräte
zunehmend kritisch, berichtet das Magazin
Capital. Aus Angst vor Wirtschaftsspionage schränkten jetzt
immer mehr Unternehmen die Nutzung ein: "Der Einsatz der Blackberrys in
sensiblen Bereichen ist rückläufig", zitiert die in Hamburg erscheinende
Zeitschrift in ihrer übermorgen erscheinenden Ausgabe den Geschäftsführer der
Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft (
ASW), Berthold Stoppelkamp.
In der Autoindustrie seien die beliebten
Smartphones
bereits seit einiger Zeit nur noch eingeschränkt im Einsatz, nun denke auch der
Industriekonzern
Evonik
über ein Verbot in sensiblen Bereichen nach.
Hintergrund sei, dass alle Blackberry-Daten über einen Server in London laufen.
Dort haben nach "Capital"-Angaben Geheimdienste eine gesetzlich legitimierte
Handhabe, "auch auf geschützte IT-Infrastrukturen zuzugreifen". Gewarnt wird
auch vom Verfassungsschutz, der Unternehmen bereits seit geraumer Zeit von der
Verwendung der Smartphones von Hersteller RIM abrät. Auch
das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) hatte bereits im Jahr 2005 in einem internen Bericht vor der unsicheren
Technik und den Gefahren durch Industriespione gewarnt.
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Die Blackberrys von RIM: Multifunktional im Business-Look
Blackberrys zeichnen sich durch ihre E-Mail- und Organizer-Funktionen
aus, bieten heutzutage aber auch alle klassischen Multimedia-Features.
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