Störung

Blackberry: Störungen für Vodafone-Kunden durch Server-Ausfall

RIM hat das Problem mittlerweile behoben
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Seit heute Morgen berichten teltarif.de-Leser über einen Ausfall des Blackberry-Dienstes im Netz von Vodafone. Dieser störte sowohl die Auslieferung von E-Mails an die Endgeräte sowie deren Versand. Betroffen waren auch Dienste wie "Blackberry Protect" und das Surfen im Internet. Tests der Redaktion bestätigten dieses. Blackberry-Endgeräte, die in den Netzen von Telekom oder o2 mit den Blackberry-Diensten verbunden sind, funktionierten jedoch weiter einwandfrei.

Blackberry: Störungen für Vodafone-Kunden durch Server-AusfallServer-Ausfall bei Blackberry Nach Servicearbeiten in der vergangenen Nacht sind die Dienste nicht wieder richtig ins Laufen gekommen. Genaue Gründe, die zu den Störungen führten, wurden allerdings nicht genannt. Seitens des Unternehmens RIM gab es lediglich ein kurzes Statement: "We are currently experiencing a Blackberry service issue impacting some users in Europe, Middle East & Africa. All relevant support teams are working to resolve the issue. We apologize to any customers who may be affected." Frei übersetzt: "Wir erleben derzeit ein Blackberry Service Problem, das einige Nutzer in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika betrifft. Alle wichtigen Unterstützungsteams arbeiten daran, das Problem zu lösen. Wir entschuldigen uns bei allen Kunden die betroffen sein könnten."

Problem mittlerweile behoben

Mittlerweile konnte RIM die Störungen beseitigen. Alle Dienste sollen nun wieder einwandfrei zugänglich sein. Gleichzeitig mit dieser Bekanntgabe spricht RIM eine Entschuldigung an alle Nutzer aus, die von dem Problem betroffen waren.

Vor ziemlich genau einem Jahr war es zum größten Server-Ausfall in der Geschichte des bei Profi-Kunden weiterhin sehr beliebten und geschätzten E-Mail-Dienstes gekommen. Damals waren die Dienste mehrere Tage gestört und hatten in der Folge zu personellen Konsequenzen und einem Wechsel in der Spitze des Unternehmens geführt.

RIM muss sich mit Konkurrenten wie Apple, Samsung und Co. starken Mitbewerbern stellen. In den vergangenen Quartalen ging der Umsatz des Blackberry-Herstellers kontinuierlich zurück. Ein radikaler Stellenabbau sowie die Überlegung die Handy-Sparte zu verkaufen war die Folge.

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