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Blackberry Passport: Das quadratische Smartphone-Flaggschiff im Test

Mit dem Passport will Blackberry an alte Erfolge anknüpfen. Wir haben das quadratische Smartphone mit Hardware-Tastatur einem Test unterzogen und berichten über die Erfahrungen, die wir mit dem Handheld und dem neuen Betriebssystem Blackberry 10.3 gemacht haben.
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Ende September hat Blackberry sein neues Betriebssystem mit der Versionsnummer 10.3 vorgestellt. Gleichzeitig präsentierte der kanadische Hersteller mit dem Passport auch ein neues Smartphone. Ursprünglich hatte Blackberry das Gerät bereits beim Mobile World Congress (MWC) Ende Februar im Gepäck - damals noch als Vorankündigung und ohne konkreten Termin für die Markteinführung.

BlackBerry Passport

Jetzt ist nicht nur die Entwicklung abgeschlossen. Das Blackberry Passport ist auch im Handel erhältlich. In Deutschland wird es zu Preisen ab etwa 585 Euro angeboten. Dabei übersteigt die Nachfrage derzeit die Anzahl der verfügbaren Geräte. Bei vielen Händlern sind die Lieferfristen noch immer sehr lange.

Blackberry Passport im TestBlackberry Passport im Test Kann ausgerechnet das Smartphone mit dem ungewöhnlichen quadratischen Design der erhoffte Befreiungsschlag für Blackberry sein, dessen zuletzt veröffentlichte Smartphones oft wie Blei in den Regalen der Händler lagen? Wir wollten erforschen, was das Gerät bietet und haben es daher nach unserem ersten Hands-on auch einem ausführlichen Test unterzogen.

Großes Smartphone wiegt fast 200 Gramm

Das Blackberry Passport ist 127,9 mal 89,9 mal 9,3 Millimeter groß und mit 194 Gramm wahrlich kein Leichtgewicht. Das Gerät ist sehr gut verarbeitet und hinterlässt einen wertigen Eindruck. Wie bei den Smartphones mit Blackberry-10-Betriebssystemen, die über eine physische Tastatur verfügen, üblich, verfügt das Passport über ein quadratisches Display. Dieses hat eine Diagonale von 4,5 Zoll und bietet eine Auflösung von 1 440 mal 1 440 Pixel.

Unterhalb des Touchscreens befindet sich die Tastatur. Diese hat beim Blackberry Passport nur drei Reihen. So wollte der Hersteller verhindern, dass das Gerät noch größer wird, aber dennoch die von den Blackberry-Kunden geschätzten "echten" Tasten bieten. Die Rückseite des Telefons bietet oben eine Abdeckung, unter der die Nano-SIM und eine bis zu 128 GB große microSD-Karte eingesetzt werden können. Allerdings bringt das Blackberry Passport mit 32 GB auch einen recht üppigen internen Speicher mit sich.

Schnelle Erstinbetriebnahme

Das neue Blackberry-Flaggschiff ausgepacktDas neue Blackberry-Flaggschiff ausgepackt Die Erstinbetriebnahme geht recht schnell von der Hand. Die SIM-PIN wird eingegeben, das Blackberry-Smartphone wird mit dem WLAN-Netz verbunden und die Blackberry-ID wird angegeben (oder neu angelegt, sofern noch nicht vorhanden). Darüber können die Kunden nicht nur den Blackberry Messenger BBM nutzen, sondern auch in der Blackberry World Apps beziehen.

Etwas länger dauert die Ersteinrichtung, wenn auch gleich eine neue Firmware-Version geladen wird. Ein Software-Update nimmt bei Blackberry nämlich nach wie vor recht viel Zeit in Anspruch. Zum Abschluss des Setups erhalten die Nutzer noch einige Tipps zur Gestensteuerung, die bei Blackberry 10 obligatorisch ist. Das Passport bietet die Besonderheit, dass auch die Hardware-Tastatur für Gesten genutzt werden kann - etwa zum Scrollen auf einer Webseite.

Auf Seite 2 zeigen wir auf, welche Schritte nach der Erstinbetriebnahme erforderlich sind und wie Blackberry die Nutzung von Android-Apps deutlich verbessert hat.

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