
RIM startet neuen Cloud-Service für Geschäftskunden
Der
kanadische Blackberry-Hersteller RIM bietet ab sofort
Business Cloud Services für
Microsoft Office 365 an.
Das neue Produkt, das sich vor allem an Unternehmen und öffentliche Organisationen
richtet, soll Microsoft Exchange Online mit Blackberry-Smartphones verbinden.
Zudemo sollen die Kunden die Möglichkeit erhalten, ihr Handy in der Cloud zu
verwalten.
Der neue Dienst Service ist ohne weitere Kosten für mittelständische oder
große Unternehmen verfügbar, die die Office 365 Suite oder Exchange Online
abonniert haben. Der Service eignet sich nach Angaben von RIM sowohl für Kunden,
die Blackberry als Unternehmenslösung
einsetzen als auch für individuelle Nutzer mit Privatkunden-Vertrag.
Drahtlose Synchronisation - getrennte Bereiche für private und geschäftliche Daten
Blackberry Business Cloud Services bietet unter anderem die drahtlose Synchronisation
von Microsoft Exchange Online und dem jeweiligen Blackberry-Smartphone für E-Mails,
Kalender- und Organizer-Daten. Mit der Blackberry-Balance-Technologie lässt sich die
Ansicht von geschäftlichen und persönlichen Inhalten auf dem Handy trennen. Auch
die in den jeweiligen Bereichen gespeicherten Daten sind nach RIM-Angaben sicher
voneinander getrennt.
Der neue Service soll darüber hinaus eine intuitive, webbasierte Konsole für
IT-Administratoren bieten, mit denen sie Blackberry-Smartphones einrichten,
verwalten und sichern können. Der Online-Zugang zu "Self-Service"-Anwendungen
ermöglicht es den Nutzern, Sicherheitsfunktionen wie das Zurücksetzen von
Passwörtern oder das Sperren oder Löschen verlorener Geräte selbst zu
aktivieren.
Anbieter von Managed Services, Systemintegratoren, Mobilfunkanbieter, Händler
und andere Partner können außerdem den Cloud-Service nutzen, um die Blackberry-Lösung
für ihre Kunden zu verwalten. Das Angebot ist nach RIM-Angaben ab sofort in mehr
als 50 Ländern verfügbar.
RIM hofft auf Erfolg seines neuen Betriebssystems
In der Vergangenheit war RIM mit seinen Smartphones vor allem bei Geschäftskunden
erfolgreich. Während das Unternehmen auf dem Privatkunden-Markt nie richtig landen
konnte, galten die Handys mit dem E-Mail-Pushdienst bei professionellen Anwendern
lange als Status-Symbol. Inzwischen greifen die Manager verstärkt zum
Apple iPhone oder zu den
Google-Handys mit Android-Firmware.
Nun will RIM mit einem neuen Betriebssystem für potenzielle Kunden wieder interessanter
werden. Erste Smartphones mit Blackberry 10, wie
sich die neue Firmware nennt, sind aber frühestens im Herbst erhältlich. Auf den
Geräten sollen sich auch Apps nutzen lassen, die eigentlich für Android-Handys
programmiert wurden.
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