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Neues RIM-Smartphone Blackberry Bold 9700 im kurzen Test27.11.2009
15:07 Neues Blackberry-Flaggschiff punktet durch Formfaktor und PerformanceInhaltsverzeichnis:1. Blackberry Bold 9700 im Test2. RIM hat Akku vom Blackberry Bold 9000 beibehalten
Von Markus Weidner
Ende Oktober wurde der Blackberry Bold 9700
offiziell vorgestellt. Inzwischen ist das Smartphone
lieferbar. Wir hatten Gelegenheit, das neue Flaggschiff aus dem Hause RIM
einem kurzen Test zu unterziehen. Der Blackberry Bold 9700 kommt als eines der ersten RIM-Smartphones
im Auslieferungszustand mit dem neuen Betriebssystem Blackberry OS 5.0.
Auf unserem Testgerät ist die Version 5.0.0.321 der Firmware installiert.
Der Formfaktor des neuen Blackberry-Bold-Modells erinnert an den Blackberry Curve 8900. Dabei ist das neue Modell aber etwas schwerer als das vor rund einem Jahr auf den Markt gekommene Curve-Modell. Wie bei den meisten Blackberry-Smartphones befindet sich in der oberen Hälfte der Vorderseite das Display. Darunter ist die QWERTZ-Tastatur zu finden. Fast die gesamte Rückseite nimmt der Akkufach-Deckel ein, der einen soliden und nicht so billigen Eindruck wie beispielsweise beim Blackberry Curve 8900 macht. Gute Verarbeitung und Touchpad statt Trackball
Das neue Blackberry-Modell verfügt nicht nur über den bekannten E-Mail-Pushdienst, der nach dem ersten Start des Telefons über einen Einrichtungsassistenten konfiguriert und später auch modifiziert werden kann. Auch einen Kalender und ein Adressbuch hat das Smartphone an Bord. Die Daten lassen sich über den Blackberry Desktop Manager mit dem PC oder Mac synchronisieren. Wer Blackberry Enterprise nutzt, kann die Daten naturgemäß auch über den am Handy verfügbaren Internet-Zugang abgleichen. HSDPA und WLAN für die Internet-VerbindungFür den Internet-Zugang stehen UMTS/HSDPA und WLAN zur Verfügung. Wer Akku-Kapazität sparen will, kann die Mobilfunk-Nutzung auch auf das GSM-Netz beschränken. Dann steht immerhin noch EDGE für die Datenübertragung zur Verfügung. Zusätzlich zur automatischen Netzstandard-Wahl und dem GSM-Modus kann der Blackberry Bold 9700 auch ausschließlich im UMTS-Netz betrieben werden. Das macht Sinn, wenn man sich am Rande des 3G-Versorgungsbereichs aufhält und das Handy ansonsten häufig zwischen 2G und 3G umbuchen würde, obwohl der UMTS-Empfang eigentlich für Datenübertragungen ausreicht. Features auch für Multimedia-FansFür Multimedia-Fans bietet das Handy neben der 3,5-Megapixel-Kamera einen Musik-Player, der sogar über den im Blackberry integrierten Lautsprecher einen recht guten Klang - wenn auch in Mono - erzeugt. Davon können andere Hersteller wie Apple oder HTC lernen. Wer mit dem mitgelieferten Headset nicht zufrieden ist, kann dank 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse auch einen Standard-Kopfhörer einsetzen. Welche weiteren Eindrücke wir vom Blackberry Bold 9700 gewonnen haben, lesen Sie auf Seite 2.
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