Pünktlich

3G+ BlackBerry PlayBook kommt nach Deutschland

Einführung von Blackberry 10 "voll im Zeitplan"
Von mit Material von dpa
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Der Blackberry-Hersteller RIM bringt heute das neue 3G+ BlackBerry PlayBook nach Deutschland. Das Tablet ist mit Maßen von 194 mal 130 Millimeter und einer Tiefe von 10 Millimeter schlank und kompakt, es bringt 425 Gramm auf die Waage. Das 3G+ BlackBerry PlayBook bietet eine höhere Performance als das originale BlackBerry PlayBook Tablet und unterstützt 3G+-Hochgeschwindigkeitsnetze.

RIM Blackberry Playbook 3G

Das 3G+ BlackBerry PlayBook Tablet arbeitet mit einem 1.5-GHz-Dual-Core-Prozessor mit 1 GB RAM. Es bietet symmetrisches Multi-Processing und eine 6-Achsen-Bewegungserkennung (Gyroskop). Das 7-Zoll-LCD-Multi-Touch-Display löst 1024 mal 600 Pixel auf. Das Tablet kommt mit dem BlackBerry PlayBook OS 2.0 und soll aktuell mehr HTML5-Funktionalität unterstützen als jeder andere native Tablet-Browser auf dem Markt. Das 3G+ Blackberry PlayBook ist sehr kompakt.Das 3G+ Blackberry PlayBook ist sehr kompakt.

Die Unified Inbox ermöglicht die einfache Verwaltung mehrerer persönlicher und geschäftlicher E-Mail-Konten sowie von Nachrichten auf Twitter, Facebook und LinkedIn. Außerdem wirbt RIM mit umfangreichen Kalender- und Kontakt-Apps, die für die anvisierten Geschäftskunden wichtig sind. Darüber hinaus kann man durch die Integration der Apps mit sozialen Netzwerken auf Knopfdruck eine Fülle von Informationen über die jeweiligen Kontakte erhalten.

Das 3G+ BlackBerry PlayBook Tablet bringt zwei Kameras mit, eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine mit 3 Megapixel auf der Vorderseite. An Schnittstellen stehen neben dem Mobilfunk-Modul und WLAN auch USB und HDMI zur Verfügung. An Speicherkapazität stehen 16, 32 und 64 GB zur Auswahl.

Das 3G+ BlackBerry PlayBook mit 32 GB Speichervolumen ist ab sofort in Deutschland bei Amazon verfügbar, allerdings ist es mit aktuell 584,93 Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür ist das BlackBerry PlayBook Tablet 16 GB derzeit für 209,89 Euro verfügbar.

Aktuelle Blackberry-Modelle

Blackberry 10 im Zeitplan

Die Arbeiten an der nächsten Generation von Blackberry-Smartphones gehen nach Angaben des kanadischen Herstellers RIM zügig voran. "Anfang Oktober gehen wir mit den Netzbetreibern in die Tests", sagte RIM-Sprecher Carsten Titt der Nachrichtenagentur dpa. "Damit zeigen wir, dass wir mit Blackberry 10 jetzt voll im Zeitplan sind." RIM hatte dieses neue Betriebssystem und die ersten Geräte dafür ursprünglich schon in diesem Jahr herausbringen wollen, den Starttermin Ende Juni aber auf das erste Quartal 2013 verschoben. Blackberry will vor allem Unternehmenskunden mit neuen Angeboten überzeugen.Blackberry will vor allem Unternehmenskunden mit neuen Angeboten überzeugen.

Die Zukunft des Unternehmens hängt entscheidend vom Erfolg von Blackberry 10 ab. RIM hat weltweit 6 000 Testgeräte mit einer Beta-Version des Systems an Entwickler verteilt, damit diese Anwendungen dafür programmieren. "Das Interesse ist sehr groß", sagte Titt.

Neue Angebote für Unternehmenskunden

RIM will sich mit dem neuen System vor allem an seine Unternehmenskunden sowie an alle anderen "aktiven Nutzer von vernetzter Kommunikation" wenden. Zu den Besonderheiten gehören die Trennung eines eigenen Unternehmensbereichs von der privaten Smartphone-Nutzung, eine neuartige Gestensteuerung und eine besonders schnelle Technik zur Eingabe von Texten über die virtuelle Tastatur, bei der nach wenigen Buchstaben Begriffe vorgeschlagen und mit einer Fingerbewegung ausgewählt werden.

Das Smartphone-Portfolio soll nach Angaben des Sprechers sechs neue Geräte mit Blackberry 10 umfassen. Dies beginnt im ersten Quartal 2013 mit einem Touchscreen-Modell. Danach folgt ein Gerät mit einer physikalischen Tastatur, wie sie zum Markenzeichen von Blackberry gehört. Geplant sind insgesamt jeweils ein Gerät mit Touchscreen und physischer Tastatur für drei unterschiedliche Preis- und Ausstattungsklassen.

RIM will heute Abend seine neuen Zahlen für das zweite Quartal des im März begonnenen Geschäftsjahrs 2012/13 bekanntgeben. Im ersten Quartal fiel ein Verlust von 518 Millionen Dollar an, der Umsatz ging um 43 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar zurück. Der aus Deutschland stammende Konzernchef Thorsten Heins reagierte mit einem Sparprogramm, das den Abbau von 5 000 der 16 500 Arbeitsplätze vorsieht.

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