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Blackberry 10: Neue Plattform offiziell gestartet

Neue Smartphones in Deutschland ab Februar verfügbar
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Der kanadische Hersteller RIM hat heute seine neue Plattform Blackberry 10 offiziell gestartet. Dabei hat sich das Unternehmen selbst in Blackberry umbenannt, um unter einem einheitlichen Namen für Unternehmen und Endgeräte aufzutreten. Mit neuen Smartphones und einem neuen Betriebssystem hofft das Unternehmen, den in den vergangenen Jahren verlorengegangenen Boden gegenüber Mitbewerbern wie Apple mit dem iPhone und Google mit den Android-Smartphones wieder gutzumachen.

Aktuell hat Blackberry weltweit nur noch rund 79 Millionen Nutzer. Dazu gehören vor allem Firmenkunden. Mit Blackberry 10 sollen nun auch private Anwender angesprochen werden. Neben dem E-Mail-Pushdienst, mit dem der Blackberry groß geworden ist, habe man nun auch einen sehr guten Internet-Browser, gute Messaging-Anwendungen und gute Social-Media-Apps an Bord. Blackberry spricht selbst von einem der größten Produkt-Launches der Branche. Zudem habe man mehr Apps als bei anderen vergleichbaren Plattform-Starts an Bord.

Zwei Smartphones zum Start

Blackberry-Chef Thorsten Heins stellt die neue Plattform vorBlackberry-Chef Thorsten Heins stellt die neue Plattform vor Wie erwartet startet Blackberry 10 mit zwei Smartphones. Das Blackberry Z10 entspricht weitgehend dem Vorserien-Gerät, das wir bereits einem kurzen Test unterzogen haben. Dazu kommt das Blackberry Q10, das über eine Hardware-Tastatur und einen 3,1 Zoll großen Touchscreen verfügt und optisch an einem Blackberry Bold 9900, das bisherige Flaggschiff von RIM, erinnert. Das Blackberry Z10 wird ausschließlich über einen 4,2 Zoll großen Touchscreen gesteuert.

Blackberry hebt im Rahmen seines Relaunchs das echte Multitasking hervor, das die neuen Smartphones beherrschen. Das Feature wird Blackberry Flow genannt und erinnert von der Handhabung und Darstellung her an das Blackberry Playbook.

Private und geschäftliche Daten strikt getrennt

Blackberry Z10 und Blackberry Q10Blackberry Z10 und Blackberry Q10 Darüber hinaus sei Blackberry Balance eines der Highlights. Dabei handelt es sich um die Trennung geschäftlicher und privater Daten und Anwendungen auf einem Smartphone. So bekommt der Nutzer quasi zwei Benutzeroberflächen auf einem Gerät. Es fehlt allerdings die Möglichkeit, mit einer zweiten SIM-Karte auch private und geschäftliche Gespräche voneinander zu trennen.

Interessant ist auch der Blackberry Hub, der einen zentralen Posteingang für alle eingehenden Informationen bietet. So kann der Nutzer auf einen Klick auf Neuigkeiten aus dem E-Mail-Postfach, aus Facebook oder auch auf neue SMS-Mitteilungen zugreifen. Der Wechsel der Anwendung ist nicht erforderlich.

Auf Seite 2 lesen Sie mehr zur virtuellen Tastatur des Blackberry Z10 und zu den weiteren Features von Blackberry 10.

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