
Blackberry-Chef Thorsten Heins stellt die neue Plattform vor
Der kanadische Hersteller
RIM hat heute seine neue
Plattform
Blackberry 10 offiziell
gestartet. Dabei hat sich das Unternehmen selbst in Blackberry umbenannt,
um unter einem einheitlichen Namen für Unternehmen und Endgeräte aufzutreten.
Mit neuen Smartphones und einem neuen Betriebssystem hofft das Unternehmen,
den in den vergangenen Jahren verlorengegangenen Boden gegenüber Mitbewerbern
wie Apple mit dem iPhone und Google mit den Android-Smartphones wieder
gutzumachen.
Aktuell hat Blackberry weltweit nur
noch rund 79 Millionen Nutzer. Dazu gehören vor allem Firmenkunden.
Mit Blackberry 10 sollen nun auch private Anwender angesprochen
werden. Neben dem E-Mail-Pushdienst, mit dem
der Blackberry groß geworden ist, habe man nun auch einen sehr guten
Internet-Browser, gute Messaging-Anwendungen und gute Social-Media-Apps
an Bord. Blackberry spricht selbst von einem der größten Produkt-Launches
der Branche. Zudem habe man mehr Apps als bei anderen vergleichbaren
Plattform-Starts an Bord.
Zwei Smartphones zum Start
Wie erwartet startet Blackberry 10 mit zwei Smartphones.
Das Blackberry Z10 entspricht weitgehend dem Vorserien-Gerät, das wir
bereits einem kurzen Test unterzogen haben.
Dazu kommt das Blackberry Q10, das über eine Hardware-Tastatur und einen
3,1 Zoll großen Touchscreen verfügt und optisch an einem Blackberry
Bold 9900, das bisherige Flaggschiff von RIM, erinnert. Das Blackberry Z10
wird ausschließlich über einen 4,2 Zoll großen Touchscreen
gesteuert.
Blackberry hebt im Rahmen seines Relaunchs das echte Multitasking
hervor, das die neuen Smartphones beherrschen. Das Feature wird Blackberry
Flow genannt und erinnert von der Handhabung und Darstellung her an das
Blackberry Playbook.
Private und geschäftliche Daten strikt getrennt

Blackberry Z10 und Blackberry Q10
Darüber hinaus sei Blackberry Balance eines der Highlights. Dabei handelt es
sich um die Trennung geschäftlicher und privater Daten und Anwendungen auf einem
Smartphone. So bekommt der Nutzer quasi zwei Benutzeroberflächen auf einem Gerät.
Es fehlt allerdings die Möglichkeit, mit einer zweiten SIM-Karte auch private
und geschäftliche Gespräche voneinander zu trennen.
Interessant ist auch der Blackberry Hub, der einen zentralen Posteingang für alle
eingehenden Informationen bietet. So kann der Nutzer auf einen Klick auf
Neuigkeiten aus dem E-Mail-Postfach, aus Facebook oder auch auf neue
SMS-Mitteilungen zugreifen. Der Wechsel der Anwendung ist nicht
erforderlich.
Auf Seite 2 lesen Sie mehr zur virtuellen Tastatur des Blackberry Z10
und zu den weiteren Features von Blackberry 10.