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Blackberry 10: Erstes Smartphone kommt offenbar im Februar

Außerdem bereits 15 000 Apps für die neue Plattform eingereicht
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Wie berichtet bereitet der kanadische Smartphone-Hersteller RIM derzeit den Start seiner neuen Plattform Blackberry 10 vor. Am 30. Januar sollen letzte Details veröffentlicht werden. Dann erfahren Interessenten, mit welchen Smartphones Blackberry 10 gestartet wird, welche Features diese bieten und welche letzten Änderungen der Hersteller am Betriebssystem vorgenommen hat.

Unterdessen berichtet das Onlinemagazin Boy Genius Report, das erste Smartphone mit Blackberry 10 sei ab 28. Februar beim kanadischen Mobilfunk-Netzbetreiber Bell verfügbar. Das Inventarsystem von Best Buy Canada liste das Gerät bereits. Dabei könnte es sich allerdings auch um einen Platzhalter für das Smartphone handeln, das RIM am 30. Januar offiziell vorstellt.

Das Inventarsystem listet noch keine Bezeichnung für das neue Blackberry-Handy. Es ist lediglich von einem "Blackberry-10-Gerät" die Rede. Als Name für das erste RIM-Smartphone auf der neuen Plattform wurde bislang Blackberry Z10 gehandelt. Ein zweites Modell, das im Gegensatz zum Z10 mit einer Hardware-Tastatur ausgestattet ist, soll kurze Zeit später erhältlich sein.

Insgesamt will RIM im Laufe des Jahres sechs neue Blackberry-Smartphones auf den Markt bringen - je drei Handys mit Volltastatur und drei Handhelds, die ausschließlich über einen Touchscreen gesteuert werden. Inwieweit sich die Geräte ansonsten voneinander unterscheiden, ist derzeit noch nicht bekannt.

15 000 Apps in zwei Tagen

Blackberry Z10 offenbar ab 28. Februar im HandelBlackberry Z10 offenbar ab 28. Februar im Handel Offen ist darüber hinaus noch die Frage, mit wie vielen Apps die Käufer eines Blackberry-10-Smartphones der ersten Stunde rechnen können. Vielversprechend ist jedoch die Zahl von 15 000 eingereichten Anwendungen innerhalb von knapp zwei Tagen. Dabei hat RIM aber auch einen besonderen Anreiz geschaffen: Für jede App, die in der Blackberry AppWorld veröffentlicht wird, erhält der entsprechende Entwickler ein Honorar von 100 US-Dollar (umgerechnet etwa 75 Euro).

Abzuwarten bleibt nun, wie viele der 15 000 eingereichten Anwendungen tatsächlich den Weg in den zentralen Software-Shop für den Blackberry finden und wie viele Apps die Kunden zum Start der neuen Plattform zur Verfügung haben werden. In der Vergangenheit peilte RIM das Ziel an, zumindest 100 000 Mini-Programme zur Erweiterung des Betriebssystems anbieten zu können.

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