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Noch im August Details zu Blackberry-10-Handys

Konzepte für Hard- und Software stehen
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RIM will Smartphone-Pläne vorstellenRIM will Smartphone-Pläne vorstellen Der aktuelle Zeitplan für die Einführung von Smartphones, die auf dem Betriebssystem Blackberry 10 basieren, soll offenbar eingehalten werden. Demnach ist Anfang 2013 mit den ersten Handys zu rechnen, die die neue Firmware an Bord haben. Amerikanischen Medienberichten zufolge will der kanadische Blackberry-Hersteller RIM bereits in der kommenden Woche einigen US-Mobilfunk-Netzbetreibern die ersten neuen Geräte vorstellen.

Bereits im Vorfeld war bekannt, dass RIM mit der neuen Plattform Blackberry 10 verstärkt auf Smartphones setzen möchte, die anstelle einer Hardware-Tastatur ausschließlich über den Touchscreen gesteuert werden. RIM hatte bislang die mit dem Apple iPhone eingeläutete Entwicklung hin zu Touchscreen-Handys versäumt und weiterhin vor allem Smartphones mit physischer Tastatur hergestellt.

Smartphones mit Touchscreen und QWERTZ-Tastatur

Anfang 2013 will RIM zunächst mit zwei Blackberry-10-Handys auf den Markt kommen. Ein Modell wird ausschließlich über den Touchscreen bedient, das zweite Smartphone wird auch eine Hardware-Tastatur bekommen. Beta-Versionen beider neuer Handys sollen den Medienberichten zufolge den Netzbetreibern präsentiert werden. Denkbar wäre, dass demnach noch im August technische Details zu den ersten Geräten der neuen Blackberry-Generation durchsickern.

Ursprünglich wollte RIM noch im Herbst 2012 mit seiner neuen Smartphone-Serie auf den Markt kommen. Es sei allerdings zu Verzögerungen bei der Software-Entwicklung gekommen. Dadurch habe sich der Zeitplan verzögert. Nun jedoch sei das Konzept von Hard- und Software nahezu final, so dass die Produktion der ersten Handhelds in Kürze anlaufen könnte.

Alle Geräte mit wechselbarem Akku

Perspektivisch ist es dem Bericht zufolge geplant, insgesamt sechs Smartphones parallel anzubieten, die jeweils unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Je drei Geräte werden ausschließlich über den berührungsempfindlichen Bildschirm bzw. auch über eine QWERTZ-Tastatur gesteuert. Bei allen Modellen soll der Kunde die Möglichkeit bekommen, den Akku selbst zu wechseln.

Auch derzeit bietet RIM verschiedene Blackberry-Modelle für unterschiedliche Zielgruppen an. So wenden sich die Curve-Geräte mit günstigen Verkaufspreisen eher an Einsteiger, während es sich beim Blackberry Bold um die Business-Reihe handelt. Dazu gibt es die Torch-Serie, die unter anderem einen Slider mit ausziehbarer Tastatur und Touchscreen bietet.

In der Vergangenheit war der Blackberry vor allem bei Geschäftskunden sehr beliebt, da die RIM-Plattform schon vor vielen Jahren einen zuverlässigen E-Mail-Pushdienst bot. In den vergangenen Jahren verlor RIM jedoch viele Kunden an Mitbewerber wie das Apple iPhone oder die Android-Smartphones von Google.

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