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Google stellt Support für die Google-Mail-App für BlackBerrys ein

Am 22. November endet Support und Downloadmöglichkeit der Gmail-Anwendung
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Google stellt Support für die Google-Mail-App für BlackBerrys einSupport für Gmail-App eingestellt Mit dem 22. November dieses Jahres wird Google den Support für seine Anwendung Google Mail für BlackBerry-Geräte einstellen. Das gab das Unternehmen über seinen Blog offiziell bekannt. Mit dem Ende des Supports am übernächsten Dienstag wird die App dann auch nicht mehr zum Download zur Verfügung stehen. Bereits installierte Anwendungen können von den Nutzern jedoch weiterhin genutzt werden, andere Dienste wie der Google Apps Connector für BlackBerry-Enterprise-Server sind von dem Support-Stopp nicht betroffen.

Google berief sich in der aktuellen Ankündigung auf die vom Unternehmen im vergangenen Jahr vorgenommenen Optimierungen in der Web-Anwendung. Der Zugriff auf Gmail-Konten über den mobilen Browser sei verbessert worden und weitere Investitionen in diesem Bereich seien bereits geplant, so Google weiter. Die mobile Ansicht des Gmail-Kontos können Nutzer weiterhin über die URL www.gmail.com aufgerufen werden.

Bislang standen BlackBerry-Nutzern mit dem Zugriff über den Browser, dem Download der Google-Mail-App und der Integration der entsprechenden Google-Mail-Adresse in den ursprünglichen E-Mail-Client des BlackBerry (IMAP- und POP-Zugriff) drei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, auf Google Mail von einem BlackBerry aus zugreifen zu können. Anders als der in BlackBerry integrierte Mail-Client, benötigt die Google-Mail-App keinen freigeschalteten BlackBerry-Dienst. Mit der Einstellung der App entfällt eine der bequemsten Varianten, das eigene Google-Mail-Konto in einen BlackBerry-Server zu integrieren.

BackBerry-Hersteller Rim erneut mit negativen Mail-Nachrichten

Mit der aktuellen Ankündigung von Google gerät der BlackBerry-Hersteller RIM - wenn auch ohne eigenes Zutun - erneut in den Mittelpunkt von negativen Nachrichten, die den Mail-Service auf den Geräten betrifft. Erst Im Oktober waren Millionen von Nutzern in Europa, Asien und Afrika tagelang von ihren E-Mails abgeschnitten. Der schwere Ausfall von essenziellen Kommunikations-Diensten hat stark an dem Ruf des kanadischen Herstellers gekratzt. Auch die als Entschädigung kostenlos zur Verfügung gestellten Apps halfen der Schadensbegrenzung wenig. Die Verlässlichkeit der Dienste war bisher ein zentrales Argument von RIM im harten Konkurrenzkampf. Inwieweit die Einstellung der Google-Mail-App Auswirkungen auf die Attraktivität der BlackBerrys hat, bleibt abzuwarten.

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