Bilderflut

Bing Maps: 215 Terabyte mehr Daten für die Vogelperspektive

Detaillierte Einblicke im 45-Grad-Winkel
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Neue Bilder bei Bing MapsNeue Bilder bei Bing Maps Microsoft arbeitet weiter an seinem Online-Kartendienst Bing Maps und hat nun den Datenbestand bei den Satellitenbildern deutlich erweitert. Wie der Software-Riese aus Redmond in einem offiziellen Blog-Eintrag mitteilte, wurden aktuell satte 215 Terabyte (TB) an neuen Luftaufnahmen in Bing Maps integriert. Das neue Bildmaterial soll vor allem der Vogelperspektive von Bing Maps zu Gute kommen. Der sogenannte "Bird's Eye View" stellt bei dem Kartendienst von Microsoft die Welt aus einer schrägen Perspektive im Winkel von 45 Grad dar, was gegenüber Konkurrenten wie dem - zumindest bei den Nutzerzahlen - übermächtigen Google Maps die Übersichtlichkeit erhöhen soll.

Die neuen Daten in Bing Maps wurden allerdings nicht gleichmäßig auf die ganze virtuelle Karten-Welt verteilt, sondern örtlich begrenzt. So kommen vor allem Orte in den Vereinigten Staaten nun optisch besser weg als vorher, beispielsweise die Ostküsten-Metropole New York oder die Niagara-Fälle an der Grenze zu Kanada. Aber auch in Europa, Australien und Neuseeland wurde das Kartenmaterial an vielen Stellen aufgehübscht. Die Bilder wurden aus dem Flugzeug aufgezeichnet und bieten einen beeindruckenden Detailreichtum, zumindest bis hin zu einer gewissen Zoom-Stufe. Die neuen Daten für die Vogelperspektive bei Bing Maps umfassen laut Microsoft ein Gebiet von über 84 000 Quadratkilometern, in dem diese Ansicht vorher nicht verfügbar war. Zudem wurden nochmal rund 145 000 Quadratkilometer nun mit verbesserten Bildern versorgt.

Zweites großes Update in kurzer Zeit

Vor einigen Wochen hatte Microsoft Bing Maps bereits ein dickes Paket mit neuen Fotos spendiert. Dabei handelte es sich um immerhin 165 TB neue Daten, zusammen mit dem jetzigen Update handelt es sich mit um 380 TB an neuen Bilddaten. Zum Vergleich: Vor den beiden Umbaumaßnahmen verfügte Bing Maps insgesamt "nur" über 129 TB Bildmaterial, wie Microsoft angibt. Damit wurde der Datenbestand nun nahezu verdreifacht.

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