Wegen Betrügereien mit einer sogenannten
SMS-Flirtbörse beschäftigt sich von heute an das Braunschweiger
Landgericht. Ein 31-Jähriger aus dem Harz soll seinen
kontaktsuchenden Kunden vorgespiegelt haben, sie könnten über sein
Portal Kurzmitteilungen an gleichgesinnte Singles versenden.
Beantwortet wurden die jeweils 1,99 Euro teuren
Premium-SMS laut Anklage aber
von Mitarbeitern des Beschuldigten. Die mehr als 190 000 Nutzer der
Flirtbörse hätten so einen Schaden von insgesamt rund 3,8 Millionen
Euro erlitten.
Mehr über das profitable Geschäft mit der Sehnsucht der Kunden finden Sie in einem Editorial.