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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2012 |
Ausblick auf 2011: Betriebssystemstreit auf den Endgeräten02.01.2011
13:50 App-Vielfalt fördert gemeinsame Experimente und gegenseitigen Austausch
Wer bei
Samsung ein Smartphone kauft, hat die
Qual der Wahl:
Android,
Windows Phone 7
oder doch das Samsung-eigene
Bada?
Und selbst beim Marktführer
Nokia
verdichten sich die Gerüchte,
dass es dort künftig alternativ zum etablierten
Symbian
und dem bereits offiziell angekündigten
MeeGo ebenfalls
Windows Phone 7 zur Wahl geben wird.
Andere Hersteller, allen voran
Apple und der
Blackberry-Hersteller
Research in Motion, aber
auch der PDA-Veteran
Palm, bleiben ihrem jeweiligen
Haussystem treu.
Qual der Wahl
Und so beginnt das Abwägen: Auf Plattform 1 funktionieren die Dienste A, B und E gut, C so na ja und D gar nicht, während Plattform 2 beim Dienst A herausragt, B und D gut beherrscht, dafür bei C und E komplett versagt. Verzichtet man nun nur auf D und hat die vier anderen in akzeptabler bis guter Qualität, oder verzichtet man auf C und E, hat dafür die verbleibenden drei aber in besserer Qualität? Angesichts der Betriebssystemvielfalt ist es verständlich, dass die Entwickler nicht damit hinterherkommen, ihre Anwendungen für alle Plattformen zur Verfügung zu stellen. Apples Weigerung, mit Kompatibilitäts-Frameworks oder gar Crosscompilern übersetzte Anwendungen in den App-Store zu nehmen, vereinfacht die Situation auch nicht gerade. Und dann war da noch das Patent-Minenfeld, das die Systementwickler rund um ihre Bedienoberflächen geschaffen haben. Es verhindert, dass App-Entwickler einfach mal so eine vom iPhone bekannte Geste auch in einer Android-App erkennen, wenn sie sich nicht mit Anwaltspost von Apple auseinander setzen wollen. Schwierige Beratung im GeschäftDas Service-Personal in Mobilfunk-Shops und Elektronik-Ketten wird damit vor ganz neue Anforderungen gestellt. Zwar ist das Geschäft mit Applikationen zumindest für die Elektronik-Ketten nichts neues - bei PCs wurde schon immer Software nachinstalliert. Doch ging es hier nur um eine einfache ja-nein-Frage, die sich anhand der auf dem Software-Karton aufgedruckten Kompatibilitätsliste entscheiden ließ, und die sich selbst bei einem "nein" zumindest bei Desktop-PCs oft durch die Nachinstallation einer geeigneten Zusatzkarte doch noch zu positiven wenden ließ. Hier ist es nun eine "App A läuft auf System 1, 3 und 7; App B läuft auf System 1, 2 und 6"-Frage. Sprich: Der durchschnittliche Verkäufer wird damit überfordert sein. Wahrscheinlich wird die App-Frage daher immer öfters Abends in lockerer Runde mit ein paar Freunden und deren Handys gelöst werden, indem man Demo-Versionen aus dem jeweiligen App-Store installiert und sich das Ergebnis dann gemeinsam anschaut. Das virale Marketing, die Weiterempfehlung von Kunde zu Kunde, entscheidet damit zunehmend über den Erfolg von Smartphones. Entsprechend wichtig ist eine hohe Kundenzufriedenheit. Und das ist die gute Nachricht für 2011: Es werden sich die Systemhersteller behaupten, die es wirklich schaffen, ihre Kunden auch zufriedenzustellen. Weitere Ausblicke auf 2011
02.01.11 - Ausblick auf 2011: Betriebssystemstreit auf den Endgeräten |
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| Betreff | Autor | Datum | |||||||
| Hauptsache Spywarefreundlich, ... | fe rnwe h | 02.01.11 20:40 | |||||||
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