Mit dem
NanoNote macht sich ein kompaktes Gerät auf, die Herzen der Geeks zu erobern. Der Linuxrechner für die Manteltasche wurde vom Hersteller
Qi Hardware entwickelt, einer Firma, die von Openmoko-Mitarbeitern ins Leben gerufen wurde. Für 99 USD bekommen Käufer einen kleinformatigen Linux-Handhald, der mit geschlossenem Display-Deckel gerade einmal 99 mm x 75 mm x 17,5 mm misst. Im Inneren des 126 Gramm schweren "Spielzeugs" versieht eine mit 336 MHz getaktete MIPS-CPU XBurst Jz4720 ihren Dienst.
Der NanoNote ist Open Hardware und kann so als Basis für eigene Basteleien genutzt werden. Weitere Spezifikationen sind 2 GB interner Nand-Flash-Speicher, ein 3"-Display mit einer Auflösung von 320 x 240 px bei 16,7 Millionen Farben, 32 MB DRam, USB 2.0-Anschluss und ein Slot für microSDHC-Karten, um den persistenten Speicher zu pimpen. Der NanoNote kann mit intergriertem Lautsprecher und Mikrofon protzen, an eine 3,5mm-Klinke können Kopfhörer angeknöpert werden. Seinen Strom zieht das Gerät aus einem 850mAh-Akku, Eingaben lassen sich über eine Qwerty-Tastatur tätigen. Als Anwendungsbeispiele für den NanoNote nennt HardwareQi Audio- und Videoplayer oder einen Wikipedia-Offline-Reader.
Es ist sicher nicht ganz einfach, einen NanoNote in Betrieb zu nehmen und mit einem Betriebssystem Anwendungen zu bespielen, dafür sind der Kreativität allerdings keine Grenzen gesetzt. Mit dem NanoNote spielen verschiedene Linux-Distributionen zusammen, etwa das auf auf Routern eingesetzte OpenWRT. Es gibt verschiedene findige Köpfe, die bereits Grafikframeworks wie GTK oder QT, aber auch 3D-Shooter wie Doom auf dem NanoNote an den Start gebracht haben, was zeigt, welche Möglichkeiten in dem kleinen Gerät stecken.
Bilder zum Ben NanoNote
<via
engadget.com>