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Base Lutea 3 im Test: Solides Alltags-Smartphone mit Schwächen04.12.2012
10:07 Displayauflösung und Kamera zu schlecht für MultimediaInhaltsverzeichnis:1. Base Lutea 3: Ganz in weiß - aber klobig2. Display und Kamera mit Schwächen sowie viele vorinstallierte Apps
Von Alexander Kuch
![]() Base Lutea 3 im Test Base verkauft ab dieser Woche das Lutea 3 als neuesten Vertreter seiner Smartphone-Reihe. Das 4,3-Zoll-Smartphone kommt dieses Mal nicht von ZTE, sondern von einem anderen nicht ganz unbekannten chinesischen Hersteller. Wir haben das Android-Telefon unter die Lupe genommen.
Nachdem Base seine letzten Lutea-Geräte von ZTE hat fertigen lassen, verbirgt sich auf dem Typenschild des Lutea 3 die Bezeichnung "One Touch 998". Dahinter steckt die Handy-Sparte des französischen Unternehmens Alcatel, die seit einigen Jahren dem chinesischen Hersteller TCL gehört. Ein anderes aktuelles und von TCL gebautes Mobiltelefon im Base-Shop ist das Dual-SIM-Smartphone Base Varia, das teltarif.de ebenfalls getestet hat. Base verkauft das Lutea 3 ohne Vertrag für 199 Euro. Auch mit einem Base-Laufzeitvertrag mit Hardware-Aufpreis kommt das Smartphone auf diesen Gesamtpreis: Bei Vertragsabschluss sind 79 Euro zu zahlen, danach über 24 Monate jeweils 5 Euro Hardwarezuschlag zum Vertrag. Base Lutea 3: Ganz in weiß - aber klobigDas Lutea 3 kommt Base-typisch in einer weißen Kartonverpackung, auch unser Testgerät war in weiß gehalten. Das Smartphone ist aber zusätzlich mit schwarzem Gehäuse erhältlich. In der Packung befanden sich außer der Kurzanleitung ein USB-Ladekabel, Ohrhörer und ein Netzteil. Auf den ersten Blick gibt es in der Packung zwei Komponenten, die recht klobig wirken: Das Smartphone ist mit 11 Millimeter Dicke und 143 Gramm Gewicht schon ein kleiner "Brocken" - andere Smartphones mit 4,3-Zoll-Display kommen mit einem deutlich dünneren Formfaktor aus. Auch das Netzteil erinnert von der Größe her eher an ein Router-Netzteil - Smartphone-Ladegeräte sind heutzutage meist schlanker. Trotz - oder wegen - des klobigen Eindrucks liegt das Base Lutea 3 gut in der Hand; die Rückwand ist auf der Hälfte, die normalerweise auf der Handfläche liegt, als Rutschbremse aufgerauht. Außer der Power- und Lautstärkewipptaste verfügt das Mobiltelefon über keine Hardware-Tasten. Unter der Bildschirmanzeige liegen dafür drei Softkeys, und zwar für den Homescreen, den Taskmanager sowie eine Zurücktaste.
Das Gehäuse hat ansonsten nur noch zwei Öffnungen: An der oberen Schmalseite liegt der Audio-Anschluss, auf der unteren der Micro-USB-Port. Sowohl SIM-Karten- als auch Speicherkartenslot verstecken sich unter dem Cover - die beiliegende 4-GB-Speicherkarte kann ohne Herausnehmen des Akkus gewechselt werden, an den SIM-Kartenslot kommt der Anwender nur, nachdem er den Akku entfernt hat. Auf der folgenden Seite verraten wir, ob die Bedienung des Lutea 3 flüssig möglich war und was der Anwender vom Akku erwarten kann. Außerdem werfen wir einen Blick auf die nicht besonders überzeugenden Komponenten Display und Kamera und erläutern, welche der vorinstallierten Apps sinnvoll sind.
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