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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Software für Online-Banking mit Handy oder Smartphone24.08.2009
10:27 Software für Bankgeschäfte im ÜberblickInhaltsverzeichnis:1. Software für sichereres Online-Banking per Handy2. Online-Banking-Applikationen für das Apple iPhone
In der heutigen Zeit werden immer mehr Aufgaben mit dem Handy oder dem
Smartphone erledigt. Was liegt daher näher, auch seine
Bankgeschäfte per Mobilfunk abzuwickeln? Dabei hat der Bank-Kunde zwei Möglichkeiten:
Entweder er installiert eine Banking-Software auf seinem Mobilfunkgerät oder er nutzt einen
mobilen Browser, um auf die entsprechende Seite seines Kreditinstituts zuzugreifen. Jedoch
ist eine Banking-Software die erste Wahl, da ein entsprechendes Programm das
Online-Banking komfortabler macht.
nächste Seite: Online-Banking-Applikationen für das Apple iPhone
Gleiche Transaktionsstandards wie bei Online-Banking: HBCI+ oder FinTS-PIN/TAN
Das Sicherheits-Risiko beim Online-Banking per Handy ist
vergleichbar mit dem des Geldtransfers vom heimischen PC aus. Nutzt man eine Banking-Software
auf dem Handy, ist dies aufgrund der verminderten
Phishing-Gefahr vielleicht sogar noch etwas
sicherer. Außerdem sind bisher noch keine nennenswerten
Viren oder Trojaner für Handys im
Umlauf.
Alle hier vorgestellten Programme sind multibankfähig und unterstützen die Standards HBCI/FinTS, die zur größeren Sicherheit des Online-Bankings beitragen und die wir auf unserer Infoseite zum Online-Banking näher erläutern. Homebanking Computer Interface HBCI wurde vom Zentralen Kreditausschuss (ZKA), dem Spitzenverband der deutschen Banken, in den neunziger Jahren veröffentlicht. Mit diesem Standard wurde definiert, wie ein Auftrag verschlüsselt wird, den ein Kunde an seine Bank schickt, wie die Identität des Kunden nachgewiesen wird, und wie der Ablauf der Bankgeschäfte genau aufgebaut sein muss. Im Jahr 2002 ging HBCI in dem Standard FinTS (Financial Transaction Service) auf. Dieser neue Standard bietet weitere und auch neue Möglichkeiten. Dank FinTS trat das PIN/TAN-Verfahren seinen Siegeszug im Bereich Online-Banking an. Weiterhin wurden die verwendeten elektronischen Schlüssel auf bis zu 2 048 Bit verlängert, was die Sicherheit erhöht hat. Voraussetzungen für Handy-BankingZurzeit gibt es native Online-Banking-Programme, die HBCI/FinTS unterstützen, für Handys mit den Betriebsystemen Symbian und Windows Mobile sowie für das iPhone und den iPod Touch. Nutzer von Handys mit anderen Betriebssystemen können Java-basierte Programme verwenden. Voraussetzung für das Handy-Banking ist in jedem Fall die Anmeldung für das Online-Banking bei dem eigenen Geldinstitut. Im Normalfall sind in den Informationen dafür auch alle notwendigen Daten zur Konfiguration des Handy-Banking enthalten. Hilfe bei der Konfiguration bieten auch die umfangreichen FAQs der Hersteller der Handy-Banking-Software.
Grundsätzlich gelten für das Handy-Banking mit allen Smartphones die gleichen
Sicherheitsregeln. Schnittstellen wie WLAN,
Bluetooth oder Infrarot und Datenverbindungen wie
GPRS und UMTS sollte man nur
aktivieren, wenn man sie unmittelbar benötigt. Software und Daten sollte nur aus
vertrauenswürdigen Quellen auf das Handy gebracht werden. Die Handy-Banking-Software
sollte mit einem Passwort geschützt werden, und die PIN oder die TAN niemals
unverschlüsselt abgespeichert werden. Auch wenn es sehr bequem erscheint, rät der ZKA
sogar davon ab, sich eine mTAN auf dasjenige Handy schicken
zu lassen, das man auch für das Handy-Banking
nutzt.
Um sich gegen unbefugten Zugriff zu schützen, ist es zudem sinnvoll, immer die Telefonnummer der eigenen Bank dabei zu haben, um im Falle von Verlust oder Diebstahl des Handys das Konto für Online-Banking sofort sperren zu lassen. Die Programme für die verschiedenen Handy-Betriebssysteme unterscheiden sich in ihrem Funktionsumfang kaum. Alle vorgestellten Programme unterstützen die Kontoarten Giro-, Festgeld-, Spar- und Kreditkartenkonto. Dabei lassen sich Einzelüberweisungen innerhalb Deutschlands durchführen sowie der Kontostand und Umsätze abfragen. Der Nutzer kann die Konten automatisch einrichten lassen und Empfänger von Überweisungen in einer Datenbank abspeichern. Zudem unterstützen die Programme die Speicherung und Verwaltung der TAN. Online-Banking für Symbian: OutbankDas Unternehmen stoeger it bietet mit Outbank ein ausgereiftes Programm für Symbian-3rd- und -5th-Edition an. Der Funktionsumfang braucht dabei den Vergleich mit Applikationen für den PC nicht zu scheuen. Dabei ist Outbank mit fast jedem deutschen Kreditinstitut zu nutzen. Auf der Webseite des Herstellers kann über die Bankleitzahl abgefragt werden, ob das Programm die genutzte Bank unterstützt. Neben den oben bereits genannten Konten bietet Outbank Offline-Konten, so dass Sie Ihre Ausgaben ebenfalls mit dem Programm erfassen können. Der Nutzer kann Einzellastschriften, Terminüberweisungen sowie Umsatzvormerkungen durchführen. Auch für die Sicherheit der Daten wurde hier einiges getan. Die Applikation kann mit einem Passwort geschützt werdem, es besteht die Möglichkeit eines Daten-Backups und es steht ein Auto-Lock zur Verfügung. Auto-Lock verlangt eine erneute Eingabe des Passwortes nach einer vorher festgelegten Zeit. Die Datenbank selbst wird leider nicht verschlüsselt, sondern nur die PIN/TAN-Liste. Handy-Banking-Software für Windows Mobile und für das Apple iPhone sowie ein Java-basiertes Programm für andere Handys finden Sie auf der folgenden Seite.
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