LTE-Kooperation

AVM verkauft Vodafone-Verträge mit LTE-FRITZ!Boxen im Handel

FRITZ!Box 6840 LTE und 6810 LTE erlauben auch Telefonie über LTE
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AVM vermarktet seine LTE-FRITZ!Boxen im Fachhandel zukünftig zusammen mit Vodafone: Beim Abschluss eines LTE-Zuhause-Vertrags winken Ermäßigungen auf die LTE-Hardware und auf die monatliche Grundgebühr.

Die "LTE Zuhause Internet"-Tarife sind bezüglich der Bandbreiten identisch mit den Standard-Tarifen von Vodafone. Auch die Buchung eines "LTE Zuhause Telefon & Internet"-Tarifs mit einer Telefonflat ins deutsche Festnetz ist möglich, wie teltarif.de exklusiv vorab aus Unternehmenskreisen erfuhr. Die Vermarktung beginnt mit der IFA, alle Tarife beinhalten grundsätzlich den Telefon-Komfortanschluss.

Hardware subventioniert: FRITZ!Box 6840 LTE und 6810 LTE

FRITZ!Box 6810 LTE mit Vodafone-Vertrag im FachhandelAVM FRITZ!Box 6810 LTE mit
Vodafone-Vertrag im Fachhandel
Die Vertriebs-Kooperation von AVM und Vodafone soll über den klassischen Fachhandel abgewickelt werden: Der Kunde geht zum Elektronikhändler seines Vertrauens, der an der Vermarktung teilnimmt. Dort kann er die LTE-Hardware gleich mit nach Hause nehmen und den entsprechenden Zweijahresvertrag abschließen. Laut Aussage von AVM werden die teilnehmenden Händler dafür an das Kundenerfassungssystem von Vodafone angebunden und erhalten entsprechende Schulungen dafür. Der Fachhändler nimmt auch die Verfügbarkeitsprüfung vor, um festzustellen, ob Vodafone-LTE am Wohnort des Kunden überhaupt verfügbar ist.

Momentan ist die AVM FRITZ!Box 6840 LTE im Handel für rund 270 Euro erhältlich. In Verbindung mit einem LTE-Vertrag kostet der Telefonie-fähige LTE-Router einmalig 49 Euro bei Vertragsabschluss und danach monatlich 2,50 Euro. Über zwei Jahre gerechnet kommt damit ein Gesamtbetrag von 109 Euro zusammen.

Die FRITZ!Box 6840 LTE unterstützt WLAN-N im 2,4-GHz- oder 5-GHz-Frequenzband, die eingebaute DECT-Basis erlaubt Telefonie mit bis zu sechs Schnurlostelefonen. Außerdem können vier netzwerkfähige Geräte über LAN sowie ein externes Speichermedium über USB angeschlossen werden.

Neu auf den Markt kommt zur IFA die bereits auf der diesjährigen CeBIT angekündigte FRITZ!Box 6810 LTE. Das integrierte LTE-Modem funkt in den Frequenzbereichen von 800 MHz und 2,6 GHz; im Vergleich mit der FRITZ!Box 6840 LTE kann die 6810-Box nur einen LAN-Anschluss bieten und hat keinen Mediaserver. Den Preis für die FRITZ!Box 6810 LTE verkündet AVM allerdings erst auf der IFA. In einigen Tagen lesen Sie auf teltarif.de einen ausführlichen Test der FRITZ!Box 6810 LTE.

LTE-Zuhause-Tarife ab 23,99 Euro monatlich

SIM-Kartenslot auf der Unterseite der AVM FRITZ!Box 6810 LTESIM-Kartenslot auf der Unterseite
der AVM FRITZ!Box 6810 LTE
Der LTE Zuhause 3600 kostet im Rahmen der AVM-Kooperation monatlich 23,99 Euro Grundgebühr, enthalten sind wie gewohnt 5 GB Highspeed-Volumen mit einer Maximalgeschwindigkeit von 3,6 MBit/s, bis die Drosselung greift. Für monatlich 33,99 Euro ist der LTE Zuhause 7200 mit 10 GB Highspeed-Volumen und einem maximalen Downstream von 7,2 MBit/s zu haben. Wer 15 GB monatliches Highspeedvolumen benötigt, erhält den LTE Zuhause 21600 mit bis zu 21,6 MBit/s im Downstream für eine Grundgebühr von 43,99 Euro. Das schnellste Surfvergnügen - falls überhaupt am eigenen Wohnort verfügbar - bietet der Tarif LTE Zuhause 50000 mit bis zu 30 GB Highspeed-Volumen und maximal 50 MBit/s Downstream für 63,99 Euro.

Die genannten Preise gelten für einen Vertragsabschluss bis zum 30. September, die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Bei Vertragsunterzeichnung wird ein einmaliger Anschlusspreis von 9,95 fällig. Wer den Vertrag bis zu diesem Datum abschließt, hat das Recht, diesen innerhalb der ersten 30 Tage nach der Freischaltung mit sofortiger Wirkung kündigen. In diesem Fall muss die Hardware an den Fachhändler zurückgegeben werden, dieser erstattet dann den Hardware-Preis zurück. Nicht erstattet werden allerdings der Anschlusspreis sowie der anteilige Rechnungsbetrag für den in Anspruch genommenen Nutzungszeitraum.

Telefonie ist mit den genannten Zuhause-Internet-Tarifen ebenfalls möglich. Gespräche ins deutsche Festnetz kosten ab 2 Cent pro Minute und in die Mobilfunknetze ab 19 Cent pro Minute. Der "Komfortanschluss Plus", der bei Vodafone 4 Euro monatlich extra kostet, ist bei den in Kooperation mit AVM vermarkteten Tarifen immer eingeschlossen. Eine Buchung ohne den "Komfortanschluss Plus", der dem Nutzer zwei Leitungen und maximal zehn Rufnummern bietet, ist nicht möglich. Die Nutzung alternativer VoIP-Clients ist nicht gestattet.

Verglichen mit den Original-Tarifen von Vodafone, zu denen immer noch der Preis für den "Komfortanschluss Plus" hinzuzurechen ist, spart der Kunde im Rahmen der AVM-Kooperation bei jedem Tarifmodell monatlich 10 Euro Grundgebühr.

Telefonie: Weitere Ermäßigungen bei Rufnummernportierung

Erwirbt der Kunde die FRITZ!Box in Verbindung mit einem LTE Zuhause Telefon & Internet-Vertrag, kommt zu den oben genannten Grundgebühren jeweils 10 Euro Grundgebühr für eine Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz hinzu.

AVM gibt im übrigen auch das Vodafone-Aktionsangebot für Wechsler für den Tarif "LTE Zuhause Telefon & Internet 21600" an den Kunden weiter: Dieser kostet bei einer Buchung inklusive Telefon-Flat über die gesamte Laufzeit von zwei Jahren durch Grundgebührenerstattungen monatlich rechnerisch 38,99 Euro Grundgebühr. Voraussetzung hierfür sind eine Sofort-Anschaltung sowie ein Antrag bei Vorlage der Kündigungsbestätigung des bisherigen Breitband-Anschlusses auf dem Briefpapier des abgehenden Providers. Wird der Vertrag nicht rechtzeitig zum Ende der zweijährigen Laufzeit gekündigt, fällt ab dem 25. Monat die reguläre Grundgebühr von 53,99 Euro an.

Wer seinen Vertrag bis zum 30. September abschließt und dabei eine Rufnummernmitnahme bei seinem alten Provider beantragt, erhält auf seiner Telefonrechnung eine Gutschrift in Höhe von sechs Mal Grundgebühr und sechs Mal Hardware-Zuschlag. Diese Regelung gilt auch ohne Buchung einer Festnetz-Flat, allerdings nur bei sofortiger Schaltung des LTE-Anschlusses. Wer zuerst das Ende des aktuellen Festnetzvertrags abwartet, kann diese Vergünstigung nicht in Anspruch nehmen. Bei einem Vertragsabschluss ohne Rufnummernmitnahme erstattet Vodafone nur eine Grundgebühr und einen Hardware-Zuschlag.

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