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Labor-Firmware für FRITZ!Fon C4 & MT-F: AVM-Telefone werden sicherer

Sie sollen sicherer werden und erhalten auch kleine Neuerungen: Für die FRITZ!Fon-Modelle C4 und MT-F steht eine neue Software im FRITZ!Labor zum Download bereit. Wir sagen, was diese für Neuerungen bringt und wie sie installiert werden kann.
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Labor-Firmware für FRITZ!Fon C4 & MT-F: AVM-Telefone werden sichererLabor-Firmware für FRITZ!Fon C4 & MT-F Zum Auftakt des neuen Jahres bietet der Berliner Router-Hersteller AVM eine neue Labor-Firmware speziell für die FRITZ!Fon-Modelle C4 und MT-F an. Die Software mit der Versionsnummer 84.06.25-29805 steht seit gestern über das Labor-Portal des Anbieters zum Download bereit. Laut den Angaben von AVM bringt die Labor-Version vor allem kleinere Optimierungen. Zudem soll sie die Sicherheit der DECT-Verbindungen erhöhen. Einen großen Rundumschlag mit vielen neuen Funktionen bringt die neue Software hingegen nicht mit.

Die wichtigsten Neuerungen der Labor-Version

Nachdem es für die FRITZ!Fons erst im vergangenen Jahr mit der Verteilung des neuen FRITZ!OS ein größeres Update gegeben hat, verbessert AVM die Firmware der Telefone nun lediglich in kleinen, aber nicht unrelevanten Schritten. Die wichtigste Neuerung ist wohl die nochmals erhöhte Sicherheit: Der Hersteller sichert die DECT-Funkverbindungen nun mit neuesten Technologien ab und erhöht so den Schutz vor dem Abhören der Telefonate durch Dritte.

Eine zweite Neuerung, die das Update bringt, betrifft den Startbildschirm der Telefone. Sowohl das FRITZ!Fon C4 - bei dem es sich um das derzeit aktuellste DECT-Telefon von AVM handelt - als auch das bereits etwas ältere, schwarze Modell FRITZ!Fon MT-F erhalten durch die Aktualisierung drei neue Startbildschirme. Zudem will AVM mit der aktuellen Labor-Version auch im Bereich Smart Home einige Verbesserungen bringen.

Die Installation des Updates

Vor der Installation der Labor-Firmware für die FRITZ!Fons sollte auf der FRTZ!Box, die den Telefonen als DECT-Basisstation dient, das aktuelle Betriebssystem installiert werden. Bei den aktuellen FRITZ!Boxen wird dies in der Regel das FRITZ!OS 6.20 (hier im Video) bzw. 6.23 sein.

Die Labor-Version wird nicht über die Telefone direkt heruntergeladen, sondern steht im FRITZ!Labor von AVM zum Download bereit. Der Grund ist, dass es sich bei den Labor-Versionen nicht um von AVM supportete Software handelt, Nutzer erhalten somit bei Problemen offiziell keine technische Unterstützung. Der Hersteller nutzt bei dieser Art von Updates vielmehr das Feedback der Anwender, um die am Ende offiziell angebotene Firmware möglichst "rund" ausliefern zu können.

Hat der Nutzer die Hinweise zur Labor-Version gelesen und mit einem Klick bestätigt, wird die Software auf den PC geladen. Die komprimierte Zip-Datei hat eine Größe von 46,3 MB. Auf der FRITZ!Box-Oberfläche - erreichbar über den Link http://fritz.box - muss anschließend die erweiterte Ansicht aufgerufen werden. Nun lässt sich im Menü "System / Update" die Registerkarte "FRITZ!OS-Datei" öffnen und der Pfad, unter dem die Labor-Software gespeichert wurde, eingeben. Das Update kann nun installiert werden, wobei es ratsam ist, die FRITZ!Box-Einstellungen vor der Installation zu sichern.

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