LTE-Projekt

AVM bringt FRITZ!Box für LTE, Huawei zeigt LTE-Router B390

Router bieten bis zu 50 Mbit/s im Downlink - Hersteller nehmen am o2-Piloten teil
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AVM wird eine FRITZ!Box auf den Markt bringen, die in LTE-Netzen arbeitet. Der Berliner Hersteller ist mit seiner FRITZ!Box Partner beim heute gestarteten LTE-Friendly-User-Test von o2. Bei der im Test eingesetzten FRITZ!Box für das neue LTE-Mobilfunknetz kommen mehrere von DSL, Kabel und WLAN bekannte Technologien zum Einsatz. In der Box ist ein LTE-Chipsatz integriert, der alle LTE-Netze auf Frequenzen um 800 MHz und 2,6 GHz unterstützt. Ein zusätzlicher LTE-Stick ist nicht notwendig. Allerdings wird es wohl noch dauern, bis das Gerät im Markt erhältlich ist.

lte-o2-test-fritz-boxDie neue FRITZ!Box im Test-Einsatz
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Die Box verfügt über zwei externe Antennen, eine Unterstützung von MIMO ist vorgesehen. Diese Antennen können abgeschraubt werden, so dass auch Außenantennen angeschlossen werden können. Auf diesem Weg wäre eine Verbesserung des Empfangs in Randgebieten machbar.

Mit offiziellen Details zu der Box ist AVM noch sehr zurückhaltend. Aktuell gibt es zwar einen Entwicklungsstand, der im Rahmen des Pilottests auch eingesetzt werden kann, Marktreife hat dieser aber noch nicht. Klar ist aber, dass die FRITZ!Box LTE jene Features bieten wird, die von einer FRITZ!Box bekannt sind. Das betrifft auch das Telefonieren, ein bei LTE noch nicht spezifiziertes Thema. Vermutlich im Vorfeld der CeBIT will AVM Details zu dem neuen Gerät vorstellen. Bis dahin gibt es keine Angaben zu Verkauftsstart, Preis oder Detailfeatures.

Auch Huawei hat eine eigene Box am Start

lte-o2-test-huaweiDer LTE-fähige Router von Huawei Auch Huawei hat einen entsprechenden Router vorgestellt. Der LTE Router B390 für die stationäre Verwendung zu Hause oder im Büro erlaubt - wie die FRITZ!Box - im 4G-Netz Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s im Downlink und 25 MBit/s im Uplink. Dabei können bis zu 32 Nutzer sich via WLAN und bis zu 4 Nutzer über die rückseitigen LAN-Anschlüsse verbinden. Der Router unterstützt laut Spezifikationen nur Frequenzen um 800 MHz. Zudem gibt es mit dem LTE-Stick E398 einen Multi-Mode 2G/3G/4G-Daten-Stick, der allerdings nur 2,6-GHz-LTE unterstützt.

In einem ersten kurzen Test in einem Pilotnetz von o2 in Ebersberg machten beide Router eine gute Figur. Trotz zahlreicher paralleler Downloads arbeiteten beide Router schnell und brachten auch hohe Downloadraten. Im Konfigurations-Menü der Vorserien-FRITZ!Box ist es sogar möglich, die Mobilfunkfrequenzen auszulesen. Zudem kann, wie gewohnt, der Datendurchsatz abgelesen werden.

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